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„850 JAHRE GSTADT“

Dreitägiges Fest am Chiemseeufer

Untrennbar verbunden ist die geschichtliche Entwicklung des Chiemseeortes Gstadt mit der Kirche St. Petrus. Gstadt feiert am Wochenende die erste urkundliche Erwähnung vor 850 Jahren. Thümmler

Gstadt mit der Kirche St. Petrus am Nordwest-Ufer des Chiemsees ist im Jahre 1168 erstmals urkundlich erwähnt worden. Die Gemeinde feiert „850 Jahre Gstadt“ von Freitag, 3., bis Sonntag 5. August. Hauptereignis ist der Festgottesdienst am Sonntag auf dem Hofanger.

Gstadt – Die Feierlichkeiten beginnen am Freitag um 19.30 Uhr am Hofanger. Es spielt die Gruppe „Kupferdache“ aus dem Chiemgau. Am Samstag um 19 Uhr treten dann an gleicher Stelle „Ozz ham & the Ass Brothers“, auf.

Am Sonntag beginnt um 10 Uhr der Festgottesdienst am Hofanger nahe dem Chiemseeufer. Der Höhpunkt des Festes ist dann am Sonntag. Die Aufstellung zum Kirchenzug erfolgt um 9.30 Uhr vor dem Kinderhaus in der Waldstraße. Der Gottesdienst beginnt um 10 Uhr auf dem Hofanger, er wird musikalisch umrahmt von den Kirchenchören aus Gstadt/ Breitbrunn und Gollenshausen, den Alphornbläsern und den „Hanslboarischen“.

Nach der Messe unter freiem Himmel erwartet die Gäste dann ein Rahmenprogramm mit dem Männergesangverein Breitbrunn/ Gstadt, Auftritten des Trachtenvereins „D`Chiemseer“ und der Böllerschützen. Ausklang ist um 19.30 Uhr mit einem festlichen Abendkonzert in der Ortskirche St. Petrus mit dem Ensemble „La Giola“.

Für das leibliche Wohl ist bei allen Veranstaltungen – der Eintritt ist jeweils frei – gut gesorgt. Die Gäste werden bewirtet von den Ortsvereinen Gstadt und Gollenshausen und den Chiemseefischern von der Fraueninsel. Bei ungünstiger Witterung werden die Veranstaltungen in den Bauhof an der Loibertinger Straße verlegt.

Peter von Bomhard schreibt in seinem Werk „Die Kunstdenkmäler der Stadt und des Landkreises Rosenheim“, dass Gstadt als sehr alte Siedlung ursprünglich das einzige geschlossene Dorf an der Westseite des Chiemsees gewesen sei. Der Ortsname sei von der Lage am Ufer – „am Gstade“ – abgeleitet.

Erstmals urkundlich erwähnt wurde die Kirche, eines der ältesten Gotteshäuser im Chiemgau, in der „Parochia Gestade“ im Jahre 1168. Sie war damals eine Pfarrkirche gewesen – was die Erwähnung in der „Parochia“, dem Amtsbezirk eines Pfarrers, nahelegt.

Anlass für die erste Erwähnung war eine Beschwerde von Erzbischof Konrad III. an das Stift Frauenchiemsee. So sollte der dortige Pfarrer, wie festgesetzt und üblich, dort keine Versammlung der Christengemeinde halten, sondern nur außerhalb des Eilandes – und zwar bei der Kirchengemeinde Gstadt.

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