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Aktuelle Analyse und Entwicklung der vorigen Wochen

Drei Traunsteiner Gemeinden besonders betroffen: Erste Corona-Hotspots tun sich wieder auf

  • Xaver Eichstädter
    VonXaver Eichstädter
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Traunstein liegt derzeit auf Platz 6 aller Landkreise in Deutschland mit der höchsten Sieben-Tage-Inzidenz - jetzt zeigen sich auch innerhalb des Landkreises wieder erste Hotspots: Drei kleinere Gemeinden trifft es besonders.

Landkreis Traunstein - Auch wenn die Sieben-Tage-Inzidenz nicht mehr das Kriterium für Einschränkungen unseres Alltagslebens ist, das Infektionsgeschehen bildet sie nach wie vor gut ab. Im Landkreis Traunstein liegt der Wert seit Dienstag (14. September) wieder über 200 - damit bewegt man sich auf Platz 6 im deutschlandweiten Vergleich. Auch die Stadt Rosenheim und das Berchtesgadener Land spielen hier ganz oben mit. Momentan zählt man im Landkreis 420 „aktive“ Corona-Fälle, rund 150 mehr als in der Vorwoche.

Aktuelle Corona-Analyse für den Landkreis Traunstein

Seit dem Steigen der Infektionszahlen bilden sich auch wieder erste Hotspots. Im Verhältnis zur Einwohnerzahl steht dabei Palling derzeit klar an der Spitze. Die 53 Corona-Infizierten machen dort aktuell 1,5 Prozent der Bevölkerung aus. Zwei weitere, kleine Gemeinden folgen auf den Plätzen: Taching mit 1,06 Prozent (23 Infizierte) und Fridolfing mit 0,89 Prozent. Zum Vergleich: Im ganzen Landkreis Traunstein liegt die Infiziertenquote momentan bei 0,24 Prozent. Alten- oder Pflegeeinrichtungen sind in den drei genannten Orten nicht betroffen, wie das Landratsamt auf Nachfrage von chiemgau24.de mitteilte. Bedacht werden muss dabei, dass das Landratsamt nur die genauen Zahlen jener Orte nennt, die über der Marke von 20 Corona-Positiven im Ort liegen. Palling, Taching und Fridolfing lagen vorige Woche aber noch darunter.

Anzahl der aktiven Corona-Fälle in den Kommunen im Landkreis Traunstein, Stand 13. September. Das Landratsamt nennt die genaue Zahl nur für Orte mit mindestens 20 Infizierten. Damit will man einzelne betroffene Personen vor einer Identifizierung schützen und soziale Ausgrenzung verhindern.

Neben Palling, Taching und Fridolfing liegen drei weitere Orte im Landkreis Traunstein derzeit über dieser 20er-Schwelle: Wenig überraschend sind es mit Traunreut, Traunstein und Trostberg die drei größten Städte. Aber auch in diesen ist das Infektionsgeschehen recht unterschiedlich. Traunreut hat mit 78 „aktiven“ Fällen momentan fast viermal so viele Infizierte wie das annähernd gleich große Traunstein mit 21. Aus Trostberg werden momentan 32 Fälle vermeldet. Es fällt auch auf, dass Traunstein und Trostberg die Zahl der aktuell Corona-Infizierten im Vergleich zur Vorwoche deutlich senken konnten, in Traunreut ging es dagegen hinauf.

Entwicklung der „aktiven“ Corona-Fälle in Traunreut, Traunstein, Trostberg und im gesamten Landkreis. Zum Vergleich: Anfang Mai waren es in Traunreut über 350 Fälle und im gesamten Landkreis 1540.

Die Fallzahl in einer Kommune lässt aber keine generellen Rückschlüsse auf die Ansteckungsgefahr vor Ort zu. Denn die Zahl sagt nichts darüber aus, wo sich eine Person mit dem Virus infiziert hat - ob im Gemeindegebiet oder nicht. Zudem sagen die Zahlen nichts über den Zusammenhang einer Ansteckung aus, also ob sich mehrere Personen beispielsweise unabhängig voneinander infiziert haben oder ob sich mehrere Personen innerhalb einer Familie infiziert haben.

Mit Stand vom Montag (13. September) wurden seit Beginn der Pandemie 11.986 Corona-Fälle im Landkreis Traunstein gezählt. Als genesen gelten 11.348. In Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung sind insgesamt 218 Todesfälle im Landkreis zu beklagen - über den Sommer wurden es „nur“ fünf mehr. Zwei Covid-19-Patienten werden derzeit auf einer Intensivstation behandelt. Mittlerweile wurden im Landkreis 96.581 Personen mit der Erstimpfung versorgt, davon haben bereits 92.249 Personen die Zweitimpfung erhalten.

xe

Rubriklistenbild: © xe

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