Es drehte sich alles um das flüssige Gold

Gespannt hören die Kursteilnehmer Imker Sepp Hermann bei seinem Vortrag zu. Leidel

Prien –. Es klingt so einfach: Die Bienen bringen den Honig, der Imker holt ihn aus den Waben, füllt in ihn Gläser und verkauft ihn.

Aber gibt es da denn Qualitätsunterschiede? Jeder, der gerne Honig isst, hat natürlich schon festgestellt, dass es dieses Naturprodukt in den unterschiedlichsten Geschmacksrichtungen zu kaufen gibt. Genau diese Thematik beinhaltete eine Imkerschulung mit dem Titel „Honigkurs“, zu dem der Priener Imkervereinsvorsitzende Josef Bauer in den Priener Regionalmarkt eingeladen hatte. Referent war Sepp Hermann, Fachwart des Kreisimkervereins Rosenheim. Bienenhonig sei das bekannteste Bienenprodukt. Entscheidend ist zunächst, von welchen Pflanzen die Bienen den Nektar oder Honigtau, den Grundstoff des Honigs, eintragen. Entscheidend für die Qualität des Endproduktes „Honig“ ist aber auch die Arbeit des Imkers. Dabei gilt es, auf einiges großes Augenmerk zu richten: Hygienemaßnahmen beim Schleudern und bei der Verarbeitung, aber auch die richtige Lagerung von Honig. Hermann wies zudem darauf hin, dass falsche Handhabung, unsauberes Arbeiten und die inkorrekte Behandlung der Bienenvölker weitreichende Folgen haben können. gle

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