Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Leserforum

Dient die Investition den Mitgliedern der Bank?

Leserbrief zum Zeitungsartikel „Das 1. Luxushotel am Chiemsee“ erschienen im Lokalteil

Entsetzt musste ich lesen, dass der Seebrucker „Malerwinkel“ an „meine Volksband Raiffeisenbank eG“ verkauft wurde. Es soll auf dem Grundstück das 1. Luxushotel am Chiemsee mit 74 Zimmern erbaut werden. Da eine Genossenschaftsbank diese Großinvestition vornimmt, gibt Anlass zur Diskussion. Waren doch die Gründungsväter der Genossenschaftsbanken Raiffeisen und Schulze-Delitzsch die damals Wege suchten das Land aus Armut, Hungersnot und Ausbeute herauszuführen. Der Genossenschaftsgedanke wird völlig ignoriert und spielt nur noch zu Marketingzwecken eine Rolle. Die Bankgröße der „meine Volksbank Raiffeisenbank eG“ ist weit überzogen. Die Vorstände kennen keine Grenzen mehr. Dient diese Investition den vielen Mitgliedern der Bank in der Region? Ist es Aufgabe einer Genossenschaftsbank Luxus in dieser Größenordnung zu fördern und zu besitzen? Möchten nicht die vielen Tagesausflügler die bisher am beliebten Malerwinkel ein paar schöne Stunden erlebten unter den bisherigen Bedingungen und sicher nicht unter 5 Sterne Bedingungen auch künftig verweilen können? Wäre es nicht besser, wenn schon in Immobilien investiert werden soll dann in Wohnimmobilien?

Übrigens, wie sollen die vielen Bankmitarbeiter dieser Bank den Kunden den Größenwahnsinn und Luxusbau vermitteln wenn sie die laufend steigenden Bankgebühren reklamieren. Das ist eben das Problem, dass die Vorstände einer Bank in dieser Größe vom „Normalkunden“ immer weiter entfernt sind und von der Praxis keine oder nur noch wenig Ahnung haben. Ich frage mich, wo ist bei dieser Genossenschaftsbank der Aufsichtsrat? Vertritt er die Meinungen der vielen Bankmitglieder verantwortungsvoll? Wenn dieses Beispiel Schule macht ist es nicht mehr meine Raiffeisenbank-Volksbank.

Hans Brandlhuber

Haag

Kommentare