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Außerplanmäßige Versammlung

Die Mitgliederzahl der CSU in Grassau soll zunehmen - Wahl der Delegierten beschlossen

  • VonChristiane Giesen
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Der CSU Ortsverband Grassau will mehr Mitglieder gewinnen - Vorsitzender Horst Schmitz hat sich zahlreiche Strategien einfallen lassen.

Grassau – Da die Delegierten für die Wahlen im nächsten Jahr zeitnah bestimmt werden mussten, setzte der neu gewählte Vorsitzende des CSU-Ortsverbandes, Horst Schmitz, trotz Ferienzeit eine Mitgliederversammlung im Kleinen Heftersaal an. Als Delegierte für die Nominierung des Kreistags wurden Michael Strehhuber, Andreas Pfautsch, Alexander Meder und Swen Topp ohne Gegenstimmen gewählt. Ersatzdelegierte sind Thomas Göls, Andreas Gebauer, Angela Mühlfenzl und Bengt Kuder.

Seit Ende April ist Schmitz neuer Vorsitzender des CSU-Ortsverbandes, da die bisherige Vorsitzende, Daniela Ludwig, aus persönlichen Gründen nach neun Jahren in diesem Amt nicht mehr zur Wahl antrat.

Neue Mitglieder werden gebraucht.

Bei einem Rückblick auf die vergangenen vier Monaten seiner Amtszeit versuchte Schmitz, den Standpunkt zu benennen, an dem der Ortsverband jetzt stehe und was im kommenden Jahr zu tun sei. Ungeschönt stellte er fest, dass der Ortsverband mit seinen knapp 60 Mitgliedern im Achental der – im Vergleich zur Zahl der Einwohner – kleinste ist. „Wir brauchen dringend mindestens 120 Mitglieder, um mit anderen Ortsverbänden dieser Größe gleichziehen zu können“, so Schmitz. Sechs CSU-Mitglieder sind im Gemeinderat vertreten, die zweite Bürgermeisterin Daniela Ludwig, Thomas Göls, Thomas Hagl, Werner Haslinger, Dr. August Trimpl und Klaus Noichl.

Schmitz erläutert weiteres Vorgehen.

Schmitz berichtete, dass im Rahmen des CSU-Stammtischs für die Achentalgemeinden vor einigen Wochen im Grassauer Hefterstadl eine große Veranstaltung aller CSU-Ortsverbände stattgefunden hatte. Der stellvertretende Traunsteiner CSU-Ortsvorsitzende Konrad Baur habe sich vorgestellt. Er wollte Stimmkreisabgeordneter als Nachfolger von Klaus Steiner werden.

Mit 70 Teilnehmern sei die Veranstaltung gut besucht gewesen, so Schmitz, allerdings ohne Pressevertreter. Bei der Diskussion, wie die Mitgliederzahl der CSU in Grassau erhöht werden könne, schlug Schmitz verschiedene Marketingstrategien vor.

Der Grassauer Ortsverband werde sich ab Herbst künftig bei Veranstaltungen und persönlicher Ansprache verstärkt an die in der CSU-Satzung genannten Zielgruppen wenden. Hier werde ausdrücklich auf die „gleiche Teilhabe von Frauen und Männern“, hingewiesen, wobei in Grassau allerdings nur 20 Prozent der Mitglieder Frauen sind. Außerdem werde die „Teilhabe junger Menschen“ gefordert sowie die der „Menschen mit Behinderung“. Schmitz kündigte eine Online-Befragung von Mitgliedern und anderen interessierten Grassauern an.

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Er erinnerte, dass bei einer repräsentativen Umfrage kürzlich ein hoher Prozentsatz von Jugendlichen angegeben hatte, er habe Angst vor der Zukunft, vor Krieg und einem Sinken der Lebensqualität. Hier gelte es anzusetzen und sie zu Aktivitäten zu bewegen. Auch aus den Reihen der Mitglieder wurden Vorschläge gemacht, wie man auch junge Leute gezielt ansprechen könnte. Konrad Nagele sagte, es sei sehr wichtig, junge Leute für die Ortspolitik zu interessieren.

Die Frage müsse lauten, was ist gut für Grassau? Was kann die CSU für Grassau bewegen?

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