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Festabend zum 100-jährigen Jubiläum wird heuer nachgeholt

Die Hittenkirchener Almarausch-Trachtler drahn und platteln wieder

Die Vorsitzenden Christoph Kaufmann, Florian Wörndl (hinten von links) und Michael Pfaffinger (stehend rechts) gratulierten den Jubilaren (sitzend von links): Josef Böglmüller, Katharina Fischer, Christa Pfaffinger, Hermann Deiß, Johanna Buchner, Herbert Gregori, Christian Schuster und (stehend ab Dritter von links) Sebastian Scheck, Klaus Daiber, Josef Steinbichler, Lothar Obermaier, Johannes Bauer, Max Linner, Josef Wörndl und Katharina Lampersberger.
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Die Vorsitzenden Christoph Kaufmann, Florian Wörndl (hinten von links) und Michael Pfaffinger (stehend rechts) gratulierten den Jubilaren (sitzend von links): Josef Böglmüller, Katharina Fischer, Christa Pfaffinger, Hermann Deiß, Johanna Buchner, Herbert Gregori, Christian Schuster und (stehend ab Dritter von links) Sebastian Scheck, Klaus Daiber, Josef Steinbichler, Lothar Obermaier, Johannes Bauer, Max Linner, Josef Wörndl und Katharina Lampersberger.

Nach coronabedingter Stille ist beim Trachtenverein Almarausch Hittenkirchen das Vereinsleben wieder erwacht. Wie es um die Mitgliederzahl steht, warum heuer schon das Pferdefuhrwerk unterwegs war und mehr berichtete Vorstand Christoph Kaufmann.

Hittenkirchen – Der Trachtenverein Almarausch Hittenkirchen feiert heuer im August mit einem Festabend sein 100-jähriges Bestehen nach, das Fest war im vergangenen Jahr wegen Corona ausgefallen. Nach pandemiebedingter Stille ist das Vereinsleben wieder erwacht, wie dem Bericht des ersten Vorstands Christoph Kaufmann beim Jahrtag am Sonntag im Trachtenheim zu entnehmen war. Auch ehrte der Vorstand bei der Versammlung langjährige Mitglieder.

Bei traumhaften sommerlichen Bedingungen beging der Trachtenverein Almarausch Hittenkirchen am Sonntag seinen Jahrtag. Der feierliche Kirchenzug mit der Wildenwarter Musikkapelle setzte sich vor dem Hittenkirchner Trachtenheim in Bewegung. Im Gottesdienst gedachten die Trachtler ihrer verstorbenen Mitglieder.

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Unterstützt von vier Trachtenkindern zelebrierte Dekan Daniel Reichel die Messe, in der er die christliche Nächstenliebe als ein sichtbares Zeichen des Glaubens in den Mittelpunkt seiner Predigt stellte. In Vereinen sei es wichtig, neben der Tracht als äußeres Zeichen auch ein gutes Miteinander und den Zusammenhalt zu pflegen. Nach einem feierlichen Choral der Blaskapelle auf dem Friedhof ging es dann zur Jahresversammlung mit Berichten und Ehrungen ins Trachtenheim.

18 neue Trachtler im Verein aufgenommen

Erster Vorstand Christoph Kaufmann freute sich sichtlich, dass das Trachtenheim seit über zwei Jahren endlich wieder gut gefüllt war. Unter den Anwesenden begrüßte er besonders Bürgermeisterin Irene Biebl-Daiber und zweiten Bürgermeister Gerhard Jell sowie Altbürgermeister Klaus Daiber. Es bereite ihm große Freude, so Kaufmann, dass neben der großen Kinderschar auch wieder 18 neue vorwiegend aktive Buam und Dirndl in den Verein aufgenommen worden seien, sodass der Verein derzeit 365 Mitglieder zähle. Der Bericht der Schriftführerin Andrea Scheck fiel für die Jahre 2019 bis 2022 sehr kurz aus. 2019 und 2020 konnten noch die äußerst gut besuchten Theatervorstellungen, eine Adventfeier, der Tanzkurs für Jugendliche und drei Tanzveranstaltungen während der Faschingszeit im Trachtenheim abgehalten werden. Danach trat im Vereinsleben absolute Stille ein.

Vereinsheim in Schuss gehalten

Es wurde nur noch zu den runden Geburtstagen gratuliert. In den beiden Jahren wurden auch sechs treue Mitglieder beerdigt, darunter Pfarrer Korbinian Kreuz und der für den Verein sehr engagierte Fritz Lampersberger. In seinem Rückblick ging Kaufmann kurz auf das 100-jährige Bestehen des Vereins ein, das eigentlich letztes Jahr groß gefeiert werden sollte. Dieses soll im August mit einem Festabend nachgeholt werden.

Sein Dank galt heuer besonders dem Team, das sich um das Vereinsheim kümmert. Auch wenn es nicht bewirtschaftet wurde, habe es ständig etwas zu reparieren und zu putzen gegeben.

In diesem Jahr war der Verein bereits beim Wachten und Aufstellen der Maibäumen für Söllhuben und Kolbermoor zuständig. Beide Male wurde die Bäume mit Pferdefuhrwerk und Musik zurückgebracht. Hierbei bedankte er sich für die unkomplizierte Zusammenarbeit mit Sepp Braun und Flori Wörndl.

In seiner Vorschau lud er die Anwesenden bereits jetzt zur Trachtenwallfahrt nach Raiten sowie zu den Gaufesten in Bad Endorf und Schleching ein, wobei er um zahlreiche Beteiligung warb.

Zu guter Letzt erwähnte er noch die Herbstversammlung, auf der heuer wieder Neuwahlen anstehen. Außerdem richtet im Juli der Bernauer Trachtenverein das Sechs-Vereine-Preisplatteln im hiesigen Trachtenheim aus.

Christa Pfaffinger seit 70 Jahren Mitglied

Anschließend konnten insgesamt 23 Mitglieder für ihre langjährige Zugehörigkeit zum Verein geehrt werden. Seit 25 Jahren sind Josef Wörndl, Mathias Winzek, Michael Steindlmüller, Christian Schuster, Katharina Scheck, Klaus Daiber und Johannes Bauer Mitglied des Vereins. Für 50-jährige Mitgliedschaft wurden Josef Steinbichler, Theresia Scholz, Sebastian Scheck, Lothar Obermaier, Eva Obermaier, Katharina Lampersberger, Konrad Kronast, Elisabeth Cleß, Josef Böglmüller und Johanna Buchner ausgezeichnet. Mathilde Strobl, Max Linner, Herbert Gregori, Katharina Fischer und Hermann Deiß können mittlerweile auf eine 60-jährige und Christa Pfaffinger sogar auf eine 70-jährige Mitgliedschaft zurückblicken.

Bei einem gemütlichen Frühschoppen mit Weißwürsten und Blasmusik endete die Versammlung.

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