Die Grabenstätter Sternsinger kommen virtuell ins Haus

Persönliche Besuche sind heuer nicht möglich, deshalb drehten sie ein Video: Marlene Hübner, Johanna Fleischmann, Anna Hübner, Theresa Fleischmann (hinten von links) und Christina Hübner (vorne).
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Persönliche Besuche sind heuer nicht möglich, deshalb drehten sie ein Video: Marlene Hübner, Johanna Fleischmann, Anna Hübner, Theresa Fleischmann (hinten von links) und Christina Hübner (vorne).

Statt persönliche Besuche gibt es heuer eine Videobotschaft. Die Idee für diese virtuelle Aktion in Zeiten von Corona stammt von Waltraud Hübner.

von Markus Müller

Grabenstätt – Waltraud Hübners Töchter Christina, Marlene und Anna sowie Theresa und Johanna Fleischmann setzten die Videobotschaft mit viel Herzblut in die Tat um. Christina hat gefilmt und Harfe gespielt, mit Marlene das Video geschnitten und Anna die Datenmenge zum Verschicken verkleinert. Dass Anna, Marlene, Theresa und Johanna auch wunderbar singen können, bewiesen sie oft als Grabenstätter Dirndlgesang.

Grabenstätter Pfarrkirche wird zum Drehort

Gedreht wurde in der Grabenstätter Pfarrkirche St. Maximilian und an anderen Orten. Das Video ist auf der Homepage der Pfarrei Hl. Franz von Assisi zu sehen. In diesem wird darauf hingewiesen, dass die Bürger auch heuer für arme Kinder und Jugendliche im „Centro Esperança“ im brasilianischen Tapauá (Amazonas-Gebiet) spenden können. In diesem Zentrum der Hoffnung gehen die Heranwachsenden zur Schule, werden betreut und in Kursen auf das Berufsleben vorbereitet.

Segenspackerl fürs „Sternsingen dahoam“

Seit Silvester finden sich in den Kirchen des Pfarrverbandes auch Segenspackerl zum Mitnehmen für das „Sternsingen dahoam“. Sie enthalten neben Weihrauch, Kohle und Kreide auch Segensaufkleber und einen Segensspruch mit Hinweisen für die Segnung der Häuser und Wohnungen.

Vergangenes Jahr waren 60 Sternsinger unterwegs

Fast 60 Sternsinger, davon 42 in Grabenstätt und 14 in Erlstätt, haben im vergangenen Jahr über 12 000 Euro für die Partnerschaftliche Brasilienhilfe Grabenstätt gesammelt. Heuer können die Kinder und Jugendlichen coronabedingt nicht wie gewohnt als Caspar, Melchior und Balthasar von Tür zu Tür gehen und den Segen in die Häuser und Wohnungen bringen.

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