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Großes Lob für Erfolge

Die Gemeinde Chiemsee ist bei der Digitalisierung ihrer Dienste ein Vorbild

Bei ihrem Besuch auf der Fraueninsel wurde Staatsministerin Judith Gerlach von den Bürgermeistern der Verwaltungsgemeinschaft empfangen (von links) Anton Baumgartner, Breitbrunn, Bernhard Hainz aus Gstadt und Armin Krämmer, Chiemsee. Berger
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Bei ihrem Besuch auf der Fraueninsel wurde Staatsministerin Judith Gerlach von den Bürgermeistern der Verwaltungsgemeinschaft empfangen (von links) Anton Baumgartner, Breitbrunn, Bernhard Hainz aus Gstadt und Armin Krämmer, Chiemsee.

Die kleinste bayerische Kommune, die Gemeinde Chiemsee, geht bei der Digitalisierung voran: Bayerns Digitalministerin Judith Gerlach zeichnet die Verwaltungsgemeinschaft Breitbrunn, zu der die Gemeinde mit ihren rund 200 Einwohnern gehört, mit dem Prädikat „Digitales Amt“ aus.

von Karla Sichelschmidt

Fraueninsel/Breitbrunn – Großes Lob für Erfolge im Bereich der Digitalisierung sprach am Freitag auf der Fraueninseln Bayerns Digitalministerin Judith Gerlach der Verwaltungsgemeinschaft (VG) Breitbrunn aus. „Nicht die Größe einer Kommune ist bei der Digitalisierung entscheidend, sondern ihr Engagement,“ hob die Ministerin hervor. Sie verwies darauf, dass Bayerns kleinste Gemeinde Chiemsee mit 190 Einwohnern bei der Digitalisierung vorn dabei sei.

Weiße Schrift auf blauem Grund

Die Chiemsee-Gemeinden seien ein Vorbild für viele andere Kommunen in Bayern, erläuterte Gerlach bei der Verleihung des Prädikats „Digitales Amt“. Eine Tafel, auf der dies in weißer Schrift auf blauem Grund bestätigt wird, überreichte sie den drei Bürgermeistern der Verwaltungsgemeinschaft, Anton Baumgartner aus Breitbrunn, Bernhard Hainz aus Gstadt und Armin Krämmer aus Chiemsee.

Einen guten Service bieten

VG-Vorsitzender Baumgartner dankte für die Auszeichnung und wies auf die gut aufgestellte Verwaltung und insbesondere die engagierten Mitarbeiter hin. Die Förderprogramme des Digitalministeriums seien eine wichtige Unterstützung bei dem Projekt gewesen. „Wir wollen auf der Höhe der Zeit sein,“ beschrieb er das Ziel der Initiative „und vor allem auch der jüngeren Generation einen guten Service bieten“.

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Stolz präsentieren Pia Gierlinger und Hans-Jürgen Oeckel die Tafel mit dem Prädikat-Hinweis.

Mit der praktischen Umsetzung sind im Gstadter Rathaus Pia Gierlinger und Hans-Jürgen Oeckel beschäftigt. „Vor allem Corona war für uns ein Impuls, das online-Angebot auszuweiten,“ sagten sie im Gespräch mit den OVB-Heimatzeitungen. Mindestens 50 Online-Verfahren müssen im „Bayern-Portal“ verlinkt sein, um in den Genuss des Prädikats „Digitales Amt“ zu kommen.

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52 solche Verfahren stehen bei der Verwaltungsgemeinschaft zur Verfügung – beginnend bei der „An-, Um-, oder Abmeldung von Abfallbehältern“ bis zur „Wohnungsgeberbestätigung“.

Pia Gierlinger und Hans-Jürgen Oeckel erläuterten, dass am häufigsten die Meldebescheinigung mit der Möglichkeit der online-Zahlung genutzt werde. Auch die Voranmeldung eines Umzugs und der Antrag auf ein Führungszeugnis seien beliebte Services. Beide hoffen, dass die Nutzung der online-Anträge noch zunimmt und sich das Angebot herumspricht.

Kurzer Rundgang um die Fraueninsel

Die Verwaltungsgemeinschaft Breitbrunn gehört damit zu den ersten fünf Prozent der bayerischen Kommunen, die ein solches Prädikat erhalten haben. Viele größere Kommunen sind im Bereich der Digitalisierung noch nicht so weit.

Staatsministerin Gerlach nutzte mit der gesamten Gruppe den Termin noch für einen kurzen Rundgang um die Insel. Sie ließ sich von Bürgermeister Krämmer die 1000-jährige Linde und die karolingische Torhalle zeigen, hielt einen kurzen Ratsch mit Elke Dingfelder im Insel-Laden und wurde von Klosterwirt Michael Leiner abschließend mit einem Getränk und einem kleinen Imbiss versorgt.

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