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ATMUNGSPROBLEME

Der Traunsteiner Landtagsabgeordnete Klaus Steiner ist „heftig“ an Corona erkrankt

MdL Klaus Steiner.
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MdL Klaus Steiner.
  • Tanja Weichold
    VonTanja Weichold
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Der CSU-Landtagsabgeordnete Klaus Steiner liegt mit einer schweren Corona-Erkrankung im Krankenbett zuhause in Übersee. Wie er den OVB-Heimatzeitungen gegenüber telefonisch Auskunft gab, hoffe er, dass es mit seiner Gesundheit nun aufwärtsgehe. Mit Kritikern der Corona-Maßnahmen geht er hart ins Gericht.

Traunstein/Übersee – Die Krankheit sei vor einer Woche ausgebrochen, kurzfristig habe er sich im Krankenhaus befunden, so Steiner. Auf die Intensivstation habe er aber nicht verlegt werden müssen. Die Erkrankung sei in den ersten drei Tagen „heftig gewesen“, berichtet er. „Besonders in der Nacht hatte ich starke Atmungsprobleme. Da kriegt man es schon mit der Angst zu tun, ob man es heil übersteht.“

Lockerungen sieht Steiner kritisch

Jetzt, da er selbst betroffen sei, sehe er viele anders. Vor allem die immer lauter werdenden politischen Stimmen nach Lockerungen der strengen Corona-Maßnahmen. „Ich habe Verständnis für jeden, der unter den Maßnahmen um seine Existenz bangt“, so Steiner. Doch nannte er es absurd, wenn angesichts einer gefährlichen Pandemie darüber gejammert werde, dass eine Geburtstagsfeier nicht stattfinden oder man nicht zu seinem Lieblingsitaliener essen gehen könne. „Da muss man mal überlegen, was diskutiert wird.“

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Die Kernbotschaft sei: „Den Takt gibt der Virus vor.“ Die Krankheit sei auf der ganzen Welt verbreitet. „Ich habe Angst davor, wenn sich herausstellt, dass die Mutation auf die Impfung nicht anspricht.“

„Corona ist wie ein Gegner im starken Nebel

Der Impfstoff sei schnell entwickelt worden und auch die Covid-19-Erkrankung sei noch nicht vollständig erforscht. Er nannte Corona einen „Gegner“, bei dem sich die Mediziner der verschiedenen Sparten erst vortasten und ihre Einschätzung oft nach ein paar Tagen wieder anders bewerten müssten. Das sei wie auf einen Gegner zu feuern, der sich im starken Nebel befindet. Auch in der Politik stelle sich manches als falsche oder nicht wirkungsvolle Strategie heraus. „Aber es muss etwas passieren.“

Recht auf körperliche Unversehrtheit stehen höher als Bürgerrechte

Bürgerrechte seien ein absolut hohes Gut, aber die Rechte auf körperliche Unversehrtheit und auf das Leben seien noch höher. „Möglicherweise bleiben Langzeitschäden im Hirn“, so Steiner. „Dann macht das Virus einen Lockdown und nicht die Politik.“ Was die Impfung betrifft, sagt er: „Wenn es uns nicht gelingt, in Afrika oder Lateinamerika flächendeckend zu impfen, werden wir das Virus nicht in den Griff bekommen angesichts der Globalisierung.“

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