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„Der Rottauer Dorfkern ist sensationell“

Ausführlich stellte Bürgermeister Stefan Kattari der Jury den Ort vor. „Gäste und Einheimische fühlen sich hier wohl“, versicherte die Stellvertretende Landrätin Resi Schmidhuber.
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Ausführlich stellte Bürgermeister Stefan Kattari der Jury den Ort vor. „Gäste und Einheimische fühlen sich hier wohl“, versicherte die Stellvertretende Landrätin Resi Schmidhuber.

„Unser Dorf hat Zukunft“: Der Grassauer Ortsteil Rottau mischt im Bezirkswettbewerb Oberbayern mit.

Rottau – Nach dem Gewinn des Kreiswettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“ vor drei Jahren ging es im Grassauer Ortsteil Rottau aufgrund der Pandemie jetzt weiter mit dem Bezirkswettbewerb Oberbayern.

Die im Bus am Hoderhof angekommenen Jurymitglieder und die anwesenden Rottauer wurden mit Weisen von Anderl Hilger und Andi Wörndl begrüßt. Bürgermeister Stefan Kattari verwies auf „die schöne Lage Rottaus zwischen Chiemsee, Moor und den Bergen, die viele Freizeitaktionen ermöglich“. Rottau biete ein vielfältiges und offenes Dorfleben, das die Integration den neuen Bürgern leicht mache. Kattari: „Die Vereine und Verbände leisten einen großen Beitrag für das Wohlbefinden der Einwohner. Heimat und Moderne gehören hier zusammen.“

Dörfer werden nicht verglichen

Stellvertretende Landrätin Resi Schmidhuber lobte das große Engagement der Vereine, „Gäste und Einheimische fühlen sich wohl“. Sie empfahl, die Bautätigkeit sehr umsichtig zu machen. Rainer Petzi, Leiter der Jury, begrüßte die Rottauer mit den Worten „Schön, dass Sie mit Freude dabei sind, das sieht man an der großen Beteiligung.“ Im Wettbewerb werde die Entwicklung der Dörfer bewertet, aber nicht miteinander verglichen.

Bürgermeister Stefan Kattari sprach über die beiden Museen in Rottau, das Klaushäusl und den Torfbahnhof sowie über das Biomasseheizwerk. Mit dem sollen pro Jahr 1200 Tonnen Kohlendioxid eingespart werden. Der Leitungsbau beginne in wenigen Wochen. Ab 2023 soll das Heizwerk Wärme liefern, so Kattari.

Der Sprecher der Arbeitskreise Hias Hofmann ging in seinen Begrüßungsworten auf die Geschichte des Dorfes ein. Der Leiter des Arbeitskreises „Das Dorf in der Landschaft“ und ein Teil der Juroren machten sich mit einem Elektroauto auf den Weg.

Die anderen Jurymitglieder und die Sprecher der Arbeitskreise starteten zur Besichtigung des Dorfes in einer Pferdekutsche.

Stationen waren unter anderem die Trinkwasserstelle. des Wasserbeschaffungsverbands Rottau, die Leonhardikapelle, der Kinderspielplatz, das Biomasseheizwerk im Baugebiet West und das im Bau befindliche Feuerwehrhaus.

Weitere Besichtigungspunkte waren das Haus der Dorfgemeinschaft und der Dorfladen. Zu Fuß ging’s weiter auf dem Homerwegl zur Kirche. Dabei schauten sich die Jurymitglieder auch den Greanauer Gemüsegarten und den Homerobstgarten an.

Am Kirchplatz informierte Martin Winklmair junior über den in Kürze beginnenden Anbau am Pfarrheim, der ein barrierefreier Gemeindesaal und Probenraum für die Dorfmusi wird.

Beim Fleierlweg gab Anderl Schmid sehr erfreuliche Ergebnisse bekannt. 65 Prozent des Rottauer Stromverbrauchs sind durch erneuerbare Energie abgedeckt. Durch thermische Solarflächen werden außerdem 150 Tonnen Kohlendioxid pro Jahr eingespart. Stefan Feichtlbauer berichtete, dass es in Rottau 50 Gewerbebetriebe in den Bereichen Handwerk, Gastronomie und Handel gibt. Laut Miche Schmid gibt es in Rottau noch 22 Landwirtschaftsbetriebe, darunter neun Milchbauern und neun Mastbetriebe. Deren Ziel sei es, einen möglichst geschlossenen Kreislauf zwischen Landwirtschaft, Direktvermarktung und Gastronomie zu schaffen.

Dorfmusi spielte im Stadel auf

Viele Rottauer warteten am Kirchplatz auf die Kutsche mit der Jury, die den Friedhof besichtigte. Die Arbeitsgruppe „Dorf in der Landschaft“ kam gleichzeitig am Kirchplatz an. Sie hatten den Moorerlebnisweg, den Lehrbienenweg, den Waldtierweg und das Wassertretbecken besichtigt. Im Veranstaltungsstadel empfing die Rottauer Dorfmusi die beiden Gruppen. Kinder des Trachtenvereins führten den Dätscher vor und erhielten viel Beifall. Die Jury wurde mit Getränken und Brotzeiten bewirtet.

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