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100 Mitglieder sind das Ziel

Der neue Priener Verein „Hilfe für Bürger“ zieht eine erste Bilanz

  • Anton Hötzelsperger
    VonAnton Hötzelsperger
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Die Nachbarschaftshilfe ist das zentrale Anliegen des Ende 2021 neu gegründeten Vereins „Hilfe für Bürgerinnen und Bürger Prien am Chiemsee“. Nun gab es die erste Bilanz.

Prien – In der ersten Hauptversammlung stellte die Stellvertretende Vereinsvorsitzende Rosi Hell den Bericht des wegen Krankheit verhinderten Vorsitzenden Fritz Seipel und ihren Einsatzleitungs-Bericht vor.

Bürgermeister Andreas Friedrich, der ebenso als Mitglied teilnahm wie der Dritte Bürgermeister Martin Aufenanger sowie Karl-Friedrich Wackerbarth von der Evangelischen Christuskirche, seine Ratskollegin Gabi Schelhas und die Ratskollegen Michael Voggenauer und Ludwig Ziereis, sagten: „Die Idee der Vereinsgründung kam vom Priener Ehrenbürger Hans-Jürgen Schuster kurz vor dessen Tod. Wie notwendig der Verein ist, das zeigen immer wieder Personen- und Familien-Situationen, vor allem dann, wenn jemand unverschuldet in eine Notlage gerät.“

Flyer liegen aus

Vorsitzender Seipel informierte schriftlich, dass der Verein derzeit 47 Mitglieder hat, und das Ziel bis Ende des Jahres 100 Mitglieder sei. Der neue Flyer wird künftig in Arztpraxen, in den beiden großen Kirchengemeinden, im Rathaus, in Apotheken und etlichen Geschäften mehr aufliegen.

Des Weiteren ließ er wissen: „Beim Fest zur 125-jährigen Markterhebung der Gemeinde Prien werden wir am Samstag einen Info-Stand haben, um auch dort die Gelegenheit zu nutzen, die Priener auf unsere Arbeit und unser Angebot aufmerksam zu machen. Wir werden dort auch unseren Anhänger mit Plane, der uns vom Vereinereferenten Michael Voggenauer über die Gemeinde Prien zur Verfügung gestellt wurde, aufstellen. Vielleicht klappt bis dahin auch der neue Aufdruck auf der Plane, sodass wir damit gut in Prien erkennbar sind. Übrigens steht unser Anhänger auch allen Vereinen in Prien zur Verfügung.“

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In ihrem Einsatzleitungs-Bericht erläuterte Hell, dass der Verein ehrenamtlich bei Hausarbeiten oder Arzt-Fahrten behilflich war. Dazu erklärte sie: „Wir sind kein Ersatz für Pflegedienst-Leistungen und regelmäßige Haushaltshilfen, aber wir können gerade in Dingen, die sonst nicht geregelt sind, helfen. Dabei denke ich gerade an einen alten Mann, der sich erst kürzlich sehr bedankte, weil er vollkommen allein und auf Hilfe angewiesen ist.“ Sie ermunterte dazu, dass noch mehr ehrenamtliche Helfer ihre Mitarbeit anbieten.

Derzeit stehen acht Personen zur Verfügung, unter anderem zum Rasenmähen, bei Computerproblemen, für Einkäufe oder einfach nur zum Spazierengehen und zum Zuhören. Im Laufe der Zeit ergeben sich immer wieder persönliche Kontakte, die auch telefonisch gepflegt werden. Insgesamt 100 Helferstunden wurden im ersten Vereinsjahr verzeichnet.

Kassier Matthias Wicha berichtete von einer erfreulichen Entwicklung bezüglich der Spenden. Deshalb steht der Verein bereits kurz nach seiner Gründung auf einer soliden finanziellen Basis.

/AN

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