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CLAUDIA RIEß IST NEU IM VORSTAND

Der Heimat- und Geschichtsverein Achental will auf junge Leute zugehen

Zu ihrer Wahl zur neuen stellvertretenden Vorsitzenden beglückwünschte Dr. Hans Grabmüller, der Vorsitzende des Heimat- und Geschichtsvereins Achental, Claudia Rieß. Der bisherige Amtsinhaber Fritz Irlacher wurde zum Ehrenvorsitzenden ernannt.
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Zu ihrer Wahl zur neuen stellvertretenden Vorsitzenden beglückwünschte Dr. Hans Grabmüller, der Vorsitzende des Heimat- und Geschichtsvereins Achental, Claudia Rieß. Der bisherige Amtsinhaber Fritz Irlacher wurde zum Ehrenvorsitzenden ernannt.
  • VonChristiane Giesen
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Eine ganze Reihe geplanter Veranstaltungen mussten coronabedingt ausfallen im vergangenen Jahr, berichtete der Vorsitzende Dr. Hans Jürgen Grabmüller des Heimat- und Geschichtsvereins Achental (HGV) bei der Jahresversammlung. Dennoch war es nicht ganz still um den Verein.

Grassau/Achental – Es wurde eine Fahrt zum Museum der Bayerischen Geschichte in Regensburg unternommen und im Herbst bezog der HGV sein neues Büro im fertiggestellten Alten Bad in Unterwössen, wo gleichzeitig die Almenausstellung mit dem Titel „Im Takt der Natur“ eröffnet wurde. Bisher gab es rund 30 Führungen für mehr als 300 Personen.

Der Verein steht finanziell gut da, wie aus dem Kassenbericht von Erich Kamm hervor ging. Grund sind Spenden unter anderem vom Ökomodell Achental und der VR-Bank. Sie ermöglichten es, dass eine Vitrine für die archäologischen Funde im Achental angeschafft wurde, sodass sie nun vor dem Büro des HGV gezeigt werden können.

Wissen soll an jüngere Generation weitergegeben werden

Anschließend musste der Posten des stellvertretenden Vorsitzenden besetzt werden. Schlechings Altbürgermeister Fritz Irlacher, Gründungsmitglied und langjähriger zweiter Vorsitzender des HGV, trat von diesem Amt zurück, um Platz für ein jüngeres Gesicht zu machen. Die Versammlung ernannte ihn wegen seiner Verdienste um den HGV zum Ehrenvorsitzenden.

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In das Amt des stellvertretenden Vorsitzenden wählte die Versammlung einstimmig Claudia Rieß. Sie wuchs in Marquartstein auf. Nach dem Abitur absolvierte sie eine Lehre zur Buchhändlerin und lebte danach viele Jahre in Südamerika, vor allem Peru, wo sie als Gästeführerin arbeitete, wie sie bei ihrer Vorstellung sagte. Ihr liege daran, dass der HGV gezielt auf jüngere Leute zugehe, zum Beispiel in Schulklassen, um das gesammelte Wissen an die jüngeren Generationen weiterzugeben.

Verein plant Ausstellung über Kriegszeiten

Im Anschluss hielt Annemarie Kneissl-Metz einen Vortrag über die seit langem in Übersee geplante Ausstellung zu 75 Jahre Kriegsende und Neubeginn in Übersee. Coronabedingt musste sie mehrfach verschoben werden, soll aber noch in diesem Herbst stattfinden. Anhand Plakaten, Fotos und Originaldokumenten wird das Leben in Übersee während der NS-Diktatur, im Krieg und danach gezeigt.

Einen Kurzvortrag hielt auch Dr. Jürgen Dahlke über sein voraussichtlich im Oktober erscheinendes „Heimatbuch Oberes Achental“. Der Untertitel des fast 600 Seiten umfassenden Werks, das wissenschaftlich von Professor Clemens Eibner aus Wien begleitet wurde, lautet „900 Jahre Wössen, 950 Jahre Burg Marquartstein“.

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Im Ausblick auf kommende Veranstaltungen kündigte der Vorsitzende für Samstag, 28. August, 11 Uhr, auf dem Westerbuchberg und in Übersee Kirchenführungen mit Gerhard Waschin und Einkehr beim Hinterwirt in Übersee an. Am 23. September, um 19.30 Uhr, findet eine musikalische Lesung von Siegi Goetze zum Thema „Freuden und Leiden auf der Alm. Aus einem Sennerinnen-Alltag“ statt. Im Oktober wird es in Aschau einen Vortrag zur bayerischen Landesausstellung „Götterdämmerung II – Die letzten Monarchen“ geben.

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