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Wohnhaus mit zwölf Wohnungen beschlossen

Der Gemeinderat von Reit im Winkl stimmt nach der erfolgten Planänderung zu

Auf diesem Grundstück in Groißenbach wird das neue Mehrfamilien-Wohnhaus gebaut.
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Auf diesem Grundstück in Groißenbach wird das neue Mehrfamilien-Wohnhaus gebaut.
  • VonJosef Hauser
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Nachdem der Antrag bereits einmal einstimmig abgelehnt worden war, konnte der Antragsteller den Gemeinderat nun mit diversen Neuerungen überzeugen.

Reit im Winkl – Die Zustimmung des Gemeinderats, nach ursprünglicher Ablehnung, fand jetzt ein Antrag auf Errichtung eines Mehrfamilien-Wohnhauses mit zwölf Wohnungen und Tiefgarage auf einem Grundstück am Waldbahnhof in Groißenbach. In einer vergangenen Sitzung war ein solcher wegen zahlreicher Abweichungen von den Festsetzungen der Baugestaltungssatzung einstimmig abgelehnt worden.

Der Antragsteller hatte daraufhin ein neues Planungsbüro mit der Erarbeitung eines Eingabeplans beauftragt.

Viele Sachen sind gleich geblieben, aber viele haben sich auch verädnert.

Die Maße des Gebäudes wurden dabei nicht verändert, diesbezüglich bestand bereits eine Baugenehmigung. Ebenfalls bereits genehmigt waren zwei Quergiebel (aufgrund der Länge des Baukörpers damals vorgeschlagen von der Technikerin des Landratsamts). Diese Quergiebel wurden in der letzten Planungsphase verworfen und nun wieder aufgegriffen.

Im Vergleich zur ursprünglichen Planung wurde nun das Verhältnis der Tür- und Fensteröffnungen zur Fassade satzungskonform angeglichen. Auch die mit Holzlamellenkonstruktion verschlossen geplanten Balkone wurden ortsüblich nachgebessert. Das auf der Nordseite geplante Treppenhaus mit Aufzugsschacht sei jetzt deutlich verträglicher gestaltet worden, erläuterte der Zweite Bürgermeister Max Weiß (Freie Wähler), der die Sitzung leitete.

Alternativer Vorschlag zur Tiefgarageneinfahrt.

Das geplante Pultdach, das über dem Hauptdach situiert worden wäre, sei weggefallen. Nun wurde ein Anbau mit Satteldach gezeichnet. „Die Verwaltung begrüßt die nun deutlich gefälligere Eingabeplanung“, so Weiß.

Außerdem sei jetzt ein alternativer Vorschlag zur Tiefgarageneinfahrt erarbeitet worden. Die Rampe könnte auch als bepflanzter Erdhügel ausgeführt werden, was aber grundsätzlich der Baugestaltungssatzung widerspreche.

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In dieser sei nämlich vorgeschrieben, dass bei der Errichtung von baulichen Anlagen Abgrabungen und Aufschüttungen nur zur Anbindung der Gebäude in die bestehende Topografie und zur Anpassung an die Erschließung zulässig sei. In diesem Punkt sei man aber mit dem Landratsamt Traunstein in Verbindung.

Der Gemeinderat erteilte für die vorliegende Änderungsplanung einstimmig das gemeindliche Einvernehmen. Außerdem beschloss er, dass die Gestaltung der Tiefgaragenzufahrt entsprechend der Empfehlung des Landratsamts ausgeführt werden soll.

/JuF

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