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Entwurf bleibt bestehen

Der Gemeinderat Seeon-Seebruck lehnt weitere Visualisierungen ab

Auf der Basis dieses Entwurfs soll der Neubau des Seeoner Feuerwehrhauses weiterentwickelt werden. Darauf verständigte sich der Gemeinderat mit Ausnahme von Clemens Kronast. Rasch
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Auf der Basis dieses Entwurfs soll der Neubau des Seeoner Feuerwehrhauses weiterentwickelt werden. Darauf verständigte sich der Gemeinderat mit Ausnahme von Clemens Kronast. Rasch
  • VonGabi Rasch
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Es wurde in der Vergangenheit schon viel um den Entwurf für das Feuerwehrhaus in Seeon diskutiert. Nun möchte der Gemeinderat jedoch einen Strich unter die Rechnung machen.

Seeon-Seebruck – Dass sich über die Architektur streiten lässt, zeigt sich am Beispiel des geplanten Feuerwehrhauses in Seeon. Nicht einverstanden ist Gemeinderat Clemens Kronast (FW) mit der Fassadengestaltung. Er kritisiert vor allem den fehlenden Dachüberstand des Entwurfs. Mit seiner Meinung, dass sich das neue Feuerwehrgebäude, am Ortseingang von Seeon, optisch mehr der Umgebung anlehnen sollte, stand er in der Gemeinderatssitzung am Montag am Ende aber alleine da: Der Gemeinderat lehnte seinen Antrag ab, dass der Architekt weitere Visualisierungen erstellen sollte.

Die Mehrheit sagt: „Wir möchten es so haben.“

Gemeinderätin Martha Gruber (FW) war zwar der Meinung, dass ihr ein Vordach besser gefallen würde, aber für sie zählte, dass die Mehrheit aller an der Planung Beteiligten entschieden habe, „wir möchten es so haben.“ Diese Aussage unterstrichen auch die CSU-Räte Sepp Daxenberger und Manuela Kral. Als Vertreter der Feuerwehr bestätigte auch Stefan Anderl, Kommandant der Feuerwehr Seeon, den beschrittenen Planungsweg. Auch der Architekt, Peter Behringer, bezog noch einmal Stellung zu seinen Entwurfsgedanken. In einem Schreiben an die Gemeinde erklärt er, dass er mit dem Feuerwehrhaus eine klare, zeitgemäß-geradlinige Architektursprache anspreche, ohne die ländlichen Wurzeln zu vergessen. Der Grundgedanke sei eine klare Formensprache und Ablesbarkeit einzelner Funktionsbereiche an der Fassade gewesen. So sei die Fahrzeughalle eindeutig von außen durch einen umlaufenden und farbig abgesetzten Rahmen definiert. Dieser Rahmen bilde das erforderliche Vordach entlang der Hallentore.

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Alle Tore und Zugangstüren, sowohl auf der Gebäuderückseite wie auch am Haupteingang, seien mit horizontal auskragenden Vordächern versehen. Weiter weist Behringer darauf hin, dass die gemischte Bauweise aus Massiv- und Holzbau, die Materialwahl für die Fassadenbekleidung und die Satteldachform des Daches Bezug auf den Ort und seine ländliche Prägung nehmen würden. Der Entwurf verzichte bewusst auf einen zusätzlichen, umlaufenden Dachüberstand, um dem „Stadel-Charakter“ entgegenzuwirken. Aufgrund der ohnehin geplanten Vordächer sei die Funktion des Feuerwehrhauses seines Erachtens in keiner Weise eingeschränkt. Mit Ausnahme von Clemens Kronast war sich der Gemeinderat einig, dass auf der Basis des Entwurfs die Planung weiterentwickelt werden soll. RE/JuF

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