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BERGENER GASTGEBER ENTTÄUSCHT

Der Gauverband I sagt wegen Corona zum zweiten Mal in Folge sein Gaufest ab

Die Bergener Trachtler sollten in diesem Jahr das Gaufest des Gauverbandes I auslegen. Hier sind sie beim Gaufest 2019 in Altötting zu sehen.
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Die Bergener Trachtler sollten in diesem Jahr das Gaufest des Gauverbandes I auslegen. Hier sind sie beim Gaufest 2019 in Altötting zu sehen.

Zum zweiten Mal in Folge fallen Großveranstaltungen dem Coronavirus zum Opfer müssen und abgesagt werden. Das trifft auch den Gauverband I schwer. Erneut müssen sich die Verantwortlichen und der ausrichtender Verein aus Bergen schweren Herzens zur Absage des „Gaufestes unterm Hochfelln“ durchringen.

Chiemgau/Inntal – Zum zweiten Mal in Folge fallen Großveranstaltungen dem Corona-Virus zum Opfer müssen und abgesagt werden. Das trifft auch den Gauverband I schwer. Erneut müssen sich die Verantwortlichen und der ausrichtender Verein aus Bergen schweren Herzens zur Absage des „Gaufestes unterm Hochfelln“ durchringen.

Entscheidung lange hinausgezögert

Bis zuletzt sei die endgültige Entscheidung hinausgezögert worden, stets die Hoffnung auf Besserung in Sicht, teilte Sprecherin des Gauverbandes Ingeborg Erb mit. Schon im vergangenen Jahr sei einstimmig beschlossen worden, dass das Gaufest in Bergen und die Gaufeste für die Folgejahre beim Trachtenverein „Edelweiß“ Bad Endorf sowie die geplante Bewerbung der „D’Raschenberger“ Teisendorf ein Jahr nach hinten rücken müsse.

Turnusmäßig am Wochenende um den dritten Sonntag im Juli, wenn der Gaufestsonntag gefeiert wird, wären die Bergener Gastgeber für rund 8.000 Trachtler und zahlreiche Zuschauer zuständig gewesen.

Endgültiges Aus für die Bergener

Für den Trachtenverein Bergen sei die Entscheidung ein schwerer Schritt gewesen, zumal der Beschluss nun das endgültige Aus für das „Gaufest unterm Hochfelln“ bedeute.

„Selbst wenn ein Fest in irgendeiner Form im Sommer 2021 möglich wäre, dann ist zum aktuellen Zeitpunkt nicht klar, unter welchen Auflagen dieses stattfinden könnte. Ebenso ist nicht klar, mit wie vielen Personen ein Festzelt belegt werden darf“, so Martin Heigermoser, Vorsitzender der Bergener.

In einem vor kurzem gelesenen Bericht gehe man derzeit von einer maximalen Belegung von etwa 25 Prozent der Festzeltkapazität aus – unter Einhaltung strenger Hygiene- und Lüftungskonzepte. Nach Rücksprache mit dem Festwirt und der Brauerei sei dies auch aus wirtschaftlichen Gesichtspunkten nicht tragbar“, erklärte Heigermoser weiter.

Hoffnung auf 2023

Nun hofft der Gauverband I und die ihm angeschlossenen 117 Vereine auf bessere Zeiten und den Willen, nach vorne zu schauen. Nach vorne, auf die Gaufeste 2022 in Bad Endorf und beim Bewerber aus Teisendorf 2023. (re)

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