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Der Diakonie-Verein Prien hat schwierige Zeiten endlich gemeistert

Auf viele helfende Hände können sich die Betreuten verlassen: Die Ökumenische Sozialstation Prien gGmbH wird paritätisch getragen durch den Diakonieverein Prien und den Diözesan-Caritasverband München-Freising.
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Auf viele helfende Hände können sich die Betreuten verlassen: Die Ökumenische Sozialstation Prien gGmbH wird paritätisch getragen durch den Diakonieverein Prien und den Diözesan-Caritasverband München-Freising.

Tief bewegt über Zeichen der Solidarität: Der Diakonie-Verein Prien konnte seine großen Finanzlücken durch eine hohe Spendenbereitschaft auffüllen. Jetzt zog der Verein Bilanz.

Von Toni Hötzelsperger

Prien – Schwierige Zeiten hat der rund 220 Mitglieder starke Diakonie-Verein Prien in den letzten Jahren nicht nur wegen Corona durchgemacht. Große finanzielle Sorgen konnten dank einer unerwartet hohen Spendenbereitschaft abgewendet werden, sodass der Verein, der verschiedene soziale Aktionen unterstützt, sich wieder in stabilen Verhältnissen bewegt. Dies war die zentrale Botschaft in der Jahresversammlung, die wegen der Corona-Pandemie vom Frühjahr auf den Herbst verschoben worden war und jetzt in der evangelischen Christuskirche stattfand.

Die Ökumenische Sozialstation Prien wird vom Diakonieverein finanziell stark gestützt. Mächtig draufbezahlt hätten Sozialstation und der Verein in vergangenen Jahren vor allem wegen der Pflegeleistungen, die von den Kassen bezahlt werden, sagte Vorsitzender Hans-Jürgen Schuster.

Verein ist wieder in ruhigeren Gewässern

Der Zeitaufwand für das Personal aber sei bei humaner Pflege weit höher als von den Kassen vorgegeben ist, sodass Finanzlücken im fünfstelligen Bereich entstanden waren. „Aber dank unserer Mitglieder und Spender und unerwarteter Gönner sind wir wieder in ruhigen Gewässern“, so Schuster. „Wir sind tief bewegt über die starken Zeichen der Solidarität. Das ist Rückenwind für unsere Pflegekräfte und ein Segen für unsere Ökumenische Sozialstation, die am 3. Oktober 1980, also vor 40 Jahren in Prien ins Leben gerufen wurde.“ Dieses soll im Januar anlässlich der „Ökumenische Woche der Einheit der Christen“ noch gebührend gefeiert werden.

Unser Hilferuf wurde erhört

Auch der Zweite Vorsitzende, Pfarrer Karl-Friedrich Wackerbarth, stellte in seinem geistlichen Wort „die finanzielle Genesung“ des Vereins in den Mittelpunkt. „Unser Hilferuf wurde erhört, als vor gut einem Jahr alles Spitz auf Knopf stand. Danken wir Gott, dass sich das Blatt um 180 Grad gewendet hat und dass wir jetzt zuversichtlicher denn je sein können.“

Beate Bolz, Geschäftsführerin der Ökumenischen Sozialstation – deren Gesellschafter zu gleichen Teilen die Caritas und der Diakonieverein sind – erläuterte in ihrem Bericht unter anderem die aktuelle Corona-Situation. „Corona war in diesem Jahr prägend für unser Tun; es gab und gibt natürlich bei unseren Kunden mehr Berührungsängste und Telefonkontakte. Gott sei Dank sind wir bei unserem Personal und bei unseren Kunden bislang von Corona-Infektionen direkt verschont geblieben.“

Aufgaben waren spannend, witzig und cool

Seit August 2019 ist bei der evangelischen Kirchengemeinde Prien – mit maßgeblicher Unterstützung des Diakonievereins – Felix Dettelbacher als Jugendreferent mit 30 Stunden im Monat angestellt. Das Aufgabengebiet des Sozial-Pädagogen, der als eigener Nachwuchs 2011 in Prien konfirmiert wurde und 2012 seine Jugendleiter-Ausbildung machte, erstreckt sich über die Kirchengemeinden von Bad Endorf, Bernau-Aschau und Prien. In seiner persönlichen Vorstellung bezeichnete Dettelbacher seine bisherigen Erfahrungen und die ihm gestellten Aufgaben als „spannend, witzig und cool“.

Diakonieverein ist alleiniger Gesellschafter

Ein weiteres Handlungsfeld des Diakonievereins ist die Förderung des Dietrich-Bonhoeffer-Bildungscampus für Mittelschule, Realschule, Fachoberschule und Akademie sowie mit Deutscher Sport-Privatschule in Mietraching bei Bad Aibling. Der vor fünf Jahren aus einer säkularen Einrichtung zu einer privaten, christlichen Schule hervorging. An der Gründung der gemeinnützigen GmbH beteiligte sich der Diakonieverein mit 25 000 Euro als alleiniger Gesellschafter. Geschäftsführer Markus Schmidt informierte über „die gute Entwicklung“ der Schule, die mit 130 Schülern begann und heute 340 junge Leute verzeichnet.

20 000-Euro-Zuschuss für Sozialstation

In seinem Grußwort sagte Priens Dritter Bürgermeister und Sozialreferent Martin Aufenanger im Beisein und auch im Namen von Ersten Bürgermeister Andreas Friedrich und von Vereine-Referent Michael Voggenauer: „Was der Diakonieverein leistet, das ist schon beeindruckend. Wo immer wir können, wollen wir als Gemeinde helfen, auch wenn wir Corona bedingt finanziell nicht mehr so gut ausgestattet sind“.

Einstimmig wurde der Haushaltsplan 2020 verabschiedet, der unter anderem einen Zuschuss von 20 000 Euro für die Ökumenische Sozialstation vorsieht.

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