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Gymnasium Landschulheim Marquartstein

Der Blick über den Tellerrand fiel bei Lehrerin Gabriele Böhne besonders medienwirksam aus

Team beim Dreh zum Film „Extremismus“ (von links): Moderator „Willi“ Weitzel, Regisseur Arne Sinnwell, Gabriele Böhne, HP Fischer und Stefan Ravasz (beide vom Kamerateam).
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Team beim Dreh zum Film „Extremismus“ (von links): Moderator „Willi“ Weitzel, Regisseur Arne Sinnwell, Gabriele Böhne, HP Fischer und Stefan Ravasz (beide vom Kamerateam).

Für ein Jahr mal ganz was anderes machen – davon profitieren Lehrer und Schüler. Wie, erfahren Sie hier.

Marquartstein – Lehrerin Gabriele Böhne vom Gymnasium Landschulheim Marquartstein stellte ihre Schultasche ein Jahr lang in die Ecke, um stattdessen Schulfilme für die Produktionsfirma „megaherz GmbH“ zu produzieren. Möglich wurde das durch das Projekt „Lehrer in der Wirtschaft“, eine Kooperation zwischen dem Kultusministerium und der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft.

Lehrer sammeln Praxiserfahrungen in komplett anderem Bereich

Die Idee dahinter: eine engere Verbindung zwischen Schule und Wirtschaft schaffen. Um die Schüler und Schülerinnen besser auf das spätere Berufsleben vorbereiten zu können, gehen einige Lehrkräfte pro Schuljahr in ein Unternehmen, um dort Praxiserfahrungen in einem ganz anderen Arbeitsbereich zu sammeln. Die sechs anderen Lehrer und Lehrerinnen arbeiten aktuell bei großen Firmen wie BMW, Audi und MTU. Die Stelle bei megaherz hat sich Gabriele Böhne selbst gesucht, weil sie neben den Fächern Deutsch und Geschichte das Erweiterungsfach Medienpädagogik hat und in den letzten Jahren schon einige Erfahrungen im Medienbereich sammeln konnte, etwa durch die Arbeit beim Schulradio „LSH on air“.

Unvergessliche Begegnungen und Erfahrungen gemacht

Bereits nach wenigen Wochen war sie von A bis Z in die Filmproduktion eingebunden: Themenfindung, Recherche, Konzepterstellung, Suche nach InterviewpartnerInnen, Erstellung des Drehbuchs, Organisation und Durchführung des Drehs vor Ort, Sichtung und Schnitt. Das dabei entstandene Filmmaterial können Lehrkräfte kostenfrei mit umfangreichem Begleitmaterial über die Mebis-Mediathek beziehungsweise ihr Medienzentrum beziehen. „Am besten haben mir die vielen Begegnungen und Einblicke gefallen“, resümiert Gabriele Böhne.„Am besten haben mir die vielen Begegnungen mit so vielen unterschiedlichen, interessanten Menschen gefallen, und dass ich durch das Projekt, durch die Arbeit bei der Firma und durch die Gespräche mit den InterviewpartnerInnen, die ich für den Dreh vorbereitet habe, Einblicke in so viele verschiedene Welten bekommen konnte“, erzählt die Lehrerin. Die entstandenen Schulfilme („Umweltpolitik – Wer rettet unseren Planeten?“, „Vorsicht Extremismus“ und „Lebensraum Wiese“) aus der Reihe „Willi macht Schule“ können Lehrkräfte kostenfrei mit umfangreichem Begleitmaterial über die Mebis Mediathek beziehungsweise. ihr Medienzentrum beziehen.

Jetzt profitieren die Schüler vom neuen Know-how

Im September kehrt Gabriele Böhne zurück ans LSH – um viele spannende Erfahrungen und Eindrücke aus der Medienbranche reicher. „Und ich freu mich darauf, das mit meinen Schülern und Schülerinnen zu teilen und mit einigen von

ihnen wieder für „LSH on air“ unterwegs zu sein.“

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