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Arbeiten in und auf der Turmspitze

Denkmalschutzvorgaben werden bei Restauration der Siegsdorfer Kirche umgesetzt

Bei einem Werkstatttermin zeigte sich Kirchenpfleger Markus Hirtelreiter (links) mit dem Kirchenmaler Michael Stein sehr zufrieden über das überzeugende Ergebnis der kunstvollen Restaurierung.
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Bei einem Werkstatttermin zeigte sich Kirchenpfleger Markus Hirtelreiter (links) mit dem Kirchenmaler Michael Stein sehr zufrieden über das überzeugende Ergebnis der kunstvollen Restaurierung.
  • VonFranz Krammer
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Die Arbeiten an der Siegsdorfer Kirche schreiten fort. Kirchenpfleger Markus Hirtelreiter hofft auf eine Fertigstellung der Sanierung noch in diesem Jahr.

Siegsdorf – Am Siegsdorfer Kirchturm und an der Erneuerung des südlichen Kirchendaches wird fleißig gearbeitet. Allerdings ist es im Gegensatz zu herkömmlichen Baustellen ein mühsames und zeitaufwendiges Arbeiten, mit viel Handarbeit und ständig neuen Herausforderungen für die versierten Handwerker.

Flexibles Arbeiten je nach Wetter

Glücklicherweise konnten im Rahmen der Ausschreibung für die Arbeiten am Kirchenschiff die Aufträge an dieselben Firmen vergeben werden, die auch an der Turmsanierung arbeiten. Diese können, je nach Anforderung und Witterung, flexibel auf die wechselnden Anforderungen reagieren und Arbeiten ohne größere Wartezeiten erledigen.

Nachdem seit einigen Wochen von den Zimmerern, gut sichtbar, die Verschalung am südlichen Kirchenschiff erneuert wird, geht es auch an der Turmspitze wieder vorwärts. Die Handwerker und Architekten hatten bei den Arbeiten größere Schadstellen an der Verbindung des Turmes und der Turmspitze festgestellt und nach Möglichkeiten der Verbesserung gesucht. Nun konnte mit speziell angefertigten Stahlteilen und massiven Eichenbalken wieder eine stabile Verbindung hergestellt werden, die auch den Vorstellungen des Denkmalschutzes gerecht wurde. Jetzt arbeiten die Dachdecker am unteren Teil der Turmspitze und befestigen die neuen Schieferplatten. Noch längere Zeit werden allerdings die Glocken stumm bleiben. Kirchenpfleger und Experten arbeiten derzeit an Sanierungsmöglichkeiten und der notwendigen Finanzierung dazu.

Glocke zeigt Gebrauchsspuren

Vor allem die große „Pfarrer Lechner-Glocke“ aus dem Jahr 1829 zeigt deutliche Gebrauchsspuren und Schadstellen an der Aufhängung. Kirchenpfleger Markus Hirtelreiter hofft auf eine baldige Entscheidung und Freigabe durch die verantwortlichen Behörden, um die Sanierung noch heuer abschließen zu können. Währenddessen haben auch die im vergangenen Jahr abgebauten Teile der Turmspitze mit Kugel und Wetterhahn sowie die Ziffernblätter und Zeiger der großen Turmuhr eine „Schönheitskur“ hinter sich.

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In der Werkstatt des Kirchenmalers Michael Stein in Inzell wurden alle Teile sorgsam gereinigt und teilweise neu vergoldet. Die knapp zwei Meter hohen Ziffernblätter konnten in Absprache mit den Experten wieder in der gewohnten Ausführung neu bemalt und versiegelt werden. /MN

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