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Suche nach neuem Pfarrer

Dekan Vogl zieht Angebot zurück: Wie es für die Pfarreien in Übersee und Traunstein nun weitergeht

Der Wasserburger Dekan Klaus Vogl (links) hat sein Angebot zurückgezogen, die Pfarreien in Traunstein und Übersee zu übernehmen. Noch bis September übernimmt Pfarrer Konrad Roider diese Aufgabe kommissarisch.
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Der Wasserburger Dekan Klaus Vogl (links) hat sein Angebot zurückgezogen, die Pfarreien in Traunstein und Übersee zu übernehmen. Noch bis September übernimmt Pfarrer Konrad Roider diese Aufgabe kommissarisch.
  • Jens Kirschner
    VonJens Kirschner
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Noch im Februar schien sicher: Der Leiter des Pfarrverbands Rott am Inn, Dekan Klaus Vogl, übernimmt zum September die Leitung der Pfarreien in Traunstein und Übersee. Doch nun hat der Geistliche es sich anders überlegt, und die Gemeindemitglieder stellen sich die Frage: warum?

Traunstein/Übersee – Für die Pfarreien Traunstein und Übersee muss die Erzdiözese München und Freising erneut nach einem Geistlichen suchen. Nachdem der Leiter des Pfarrverbands Rott am Inn, Dekan Klaus Vogl, zunächst zugesagt hatte, die Nachfolge des Interimspfarrers Konrad Roider zu übernehmen, hat dieser sein Angebot inzwischen zurückgezogen. Die Antwort auf die Frage, wer die Pfarreien nun ab September betreuen soll: offen.

Unterstützung von Pfarrei-Mitarbeitern

Im August 2021 nahm Pfarrer Georg Lindl seinen Abschied von beiden Gemeinden, die er zuvor elf Jahre betreut hatte. Inzwischen steht Roider an der Spitze der Pfarrei St. Benedikt in Gauting.

Bis September ist vorgesehen, dass Pfarrer Konrad Roider die beiden Gemeinden betreut. Und Roider zeigte sich im Februar durchaus erleichtert, als die Nachricht kam, dass er zum 19. September den Staffelstab ab Pfarrer Klaus Vogl weiterreichen kann. Denn auch wenn nicht alle Arbeit auf den Schultern des Geistlichen allein lastet und er von den Mitarbeitern der Pfarreien unterstützt wird: „Irgendwann kommt man schon an seine Grenzen.“

Doch diese Lösung ist inzwischen passé, denn Dekan Klaus Vogl hat bei der Erzdiözese München und Freising darum gebeten, die beiden Gemeinden doch nicht übernehmen zu müssen. Ein Wunsch, dem Erzbischof Kardinal Reinhard Max entspochen hat: „Der Bitte Pfarrer Vogls, ihn vom Wechsel nach Traunstein zu entbinden und ihn weiterhin als Leiter des Pfarrverbands Rott am Inn und als Dekan des Dekanats Wasserburg wirken zu lassen, hat der Erzbischof von München und Freising zugestimmt“, heißt es vonseiten der Erzdiözese auf Anfrage der OVB-Heimatzeitungen. Das Ressort Personal wolle nun auf Priester zugehen, welche mit Blick auf eine Besetzung der vakanten Leitungsstelle infrage kommen.

Kein Kontakt zu Gläubigen der Gemeinde

Seit der Bekanntgabe der Personalie Vogl im Februar, sei es noch zu keinem Kontakt zwischen dem angehenden Stadtpfarrer und den Gläubigen der Gemeinde gekommen, berichtet Interimspfarrer Konrad Roider. Für die Gemeinden selbst sei die Nachricht überraschend gewesen. Deren Mitglieder hofften nun, dass sich in der langen Zeit bis September doch noch eine andere Lösung findet, um die Vakanz zu beenden.

Auch der Pfarrgemeinderatsvorsitzende in Übersee, Dr. Martin Merz, zeigt sich noch einigermaßen enttäuscht von der überraschenden Kunde, dass Dekan Klaus Vogl nun doch nicht wie angekündigt ab September die Betreuung der Gemeinde übernimmt.

Vogl lässt Gründe im Dunkeln

„Es macht uns schon ein wenig nachdenklich und auch traurig, wenn er nicht kommt und wir nicht wissen, warum“, sagt Merz im Gespräch mit den OVB-Heimatzeitungen. Er bedauere dies als Vorsitzender des Pfarrgemeinderats ausdrücklich. Über den Grund für Vogls Rückzieher ließ man auch das Laiengremium im Dunkeln.

Merz spricht von einem „kruden, nichtssagenden Statement“, das man in dieser Sache erhalten habe.

Dekan Klaus Vogl lässt wiederum im Dunkeln, warum er zurückgezogen hat. Auf Anfrage der OVB-Heimatzeitungen wollte er sich nicht zu den Gründen äußern, die zu seiner neuerlichen Entscheidung geführt haben.

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