DAV-Sektion Achental erhöht Beiträge

Zur neugewählten Vorstandschaftder DAV-Sektion Achental zählen Lothar Kappen (von links), Karin Lehnert, Erster Vorsitzender Hermann Roth und Zweiter Vorsitzender Peter Parsiegla sowie Wolfgang Kania, Wolfgang Obermeier und Michael Trautmann. Eder

Staudach-Egerndach – Hermann Roth wird auch in den nächsten drei Jahren die bisher erfolgreiche Leitung der DAV-Sektion Achental übernehmen.

Beim Jahrestreffen im Gasthof Mühlwinkl sprachen die Mitglieder dem Vorsitzenden einstimmig ihr Vertrauen aus. Zudem beschloss der Vorstand eine Beitragserhöhung für die Mitglieder.

Mit 1808 Mitgliedern ist die Sektion der größte Achentalverein. Im Vergleich zum Vorjahr erhöhte sich der Mitgliederstand erneut um zehn Prozent oder 177 Mitglieder. Seit 2016 kamen 430 neue Mitglieder dazu.

Klimaschutz undEDV-Umstellung

Vorstandsmitglied Hermann Roth informierte aus der Bundesgeschäftsstelle. Dort wurde eine Resolution für eine konsequente Klimapolitik verabschiedet und mit einem Klimabeitrag ergänzt. So wird ab 2021 von allen Vollmitgliedern des DAV ein solidarischer Beitrag von einem Euro verlangt.

Die damit erwirtschaftete Summe von 1,3 Millionen soll in Maßnahmen wie sanften Tourismus oder auch E-Mobilität investiert werden, erörterte Roth. Konkretes dazu wird noch beschlossen.

Die Sektionen seien ebenfalls aufgerufen, sich über einen Beitrag zum Klimaschutz Gedanken zu machen. Neben der Benutzung des ÖPNV und der Bildung von Fahrgemeinschaften wäre die Aktion „Statt Schnitzel Kaiserschmarrn“ ebenfalls eine Möglichkeit.

Wie Roth weiter informierte, hat der Hauptverband ergänzend beschlossen, ab 2021 pro Vollmitglied drei Euro zusätzlich für den Prozess „Alpenverein digital“ einzufordern. Das EDV- Gesamtsystem soll umfassend den digitalen Ansprüchen angepasst werden. Kosten von 9,5 Millionen Euro stehen dabei im Raum.

Des Weiteren werde die „Hüttenumlage“ von derzeit vier auf sechs Euro ab 2021 erhöht. Diese Erhöhung treffe auch die Sektion Achental, die selbst keine Hütte betreibt. Erst vor zwei Jahren war die Sektion gezwungen, den Beitrag auf die Mindestsumme von 55 Euro zu erhöhen. Unter den neuen Gegebenheiten schlug Roth einen Jahresbeitrag von 63 Euro pro Vollmitglied und damit acht Euro mehr als bislang vor. Lebenspartner zahlen künftig 34 statt 28 Euro, Junioren (19 bis 25 Jahre) 33 statt 28 Euro und der Beitrag für Jugendliche bis 18 Jahre wird von 12 auf 15 Euro erhöht.

Ausflug-Anmeldungund Sektionsabende

Der Familienbeitrag steigt von 83 auf 97 Euro. Die Mitglieder stimmten der Erhöhung einstimmig zu. Aus der Vereinsarbeit berichtete Roth über den Umzug von Grassau nach Marquartstein in die neue Geschäftsstelle der Sektion. Mit einem Tag der offenen Tür wurde dies gefeiert. Auch künftig werde es die monatlichen Sek tionsabende geben, deren Themen auf der Homepage bekanntgegeben werden.

Für den Sektionsausflug von 20. bis 22. August ins Wipptal sei der 9. März als fester Anmeldetag festgelegt worden. tb

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