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Erfreuliche Entwicklung Thema auf der Jahresversammlung

DAV Achental erklimmt neuen Mitgliedergipfel

Geehrt von Kassenwartin Karin Lehnert wurden Barbara Reichenbach und Gisela Perfahl für 50-jährige Mitgliedschaft. Agathe Baersch erhielt eine Ehrung für 60 Jahre und Georg Engel wiederum für 50 Jahre. Vorsitzender Hermann Roth dankte für die Treue (von links).
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Geehrt von Kassenwartin Karin Lehnert wurden Barbara Reichenbach und Gisela Perfahl für 50-jährige Mitgliedschaft. Agathe Baersch erhielt eine Ehrung für 60 Jahre und Georg Engel wiederum für 50 Jahre. Vorsitzender Hermann Roth dankte für die Treue (von links).
  • VonTamara Eder
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Trotz großer Corona-Beschränkungen bei Veranstaltungen verzeichnete der Deutsche Alpenverein Sektion Achental im vergangenen Jahr einen großen Zulauf. Auf der Jahresversammlung im Gasthof Mühlwinkl in Staudach-Egerndach berichtete der Vorstand von 272 neuen Mitgliedern. Damit stieg die Zahl auf insgesamt 2080 an.

Staudach-Egerndach – Die Aktivitäten seien, so Vorsitzender Hermann Roth, deutlich zusammengeschrumpft. Die Freiheit in den Bergen, Bewegung in der Natur und Austausch mit Gleichgesinnten kam in 2020 beim DAV Achental zum Erliegen. Erst in den Sommer- und Herbstmonaten des letzten Jahres habe es dann doch noch einen Hauch von Normalität gegeben.

20 Mitglieder pflegen die Wege

Ein großes Thema ist der Unterhalt der Wege. Wegereferent Gerfried Bock freute sich, dass sein Aufruf nach Unterstützung Früchte trug und sich nun über 20 Mitglieder um die Wege der Sektion kümmern. Er konnte eine Helfergruppe aufbauen, die auch bei größeren Einsätzen tätig wird.

So wurden vergangenes Jahr insgesamt 300 freiwillige Stunden für Kontrollgänge, Ausschneiden der Wege und Sanierung eingebracht. Auch sollen zwei Wege neu erschlossen werden. Da es keine Dokumentation der Schilder im Sektionsgebiet gebe, habe er eine Auflistung erstellt und jeden Weg dokumentiert.

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Roth berichtete, dass das Skitourenrennen Staffengams im Januar 2020 nicht durchgeführt werden konnte, was nicht an Corona, sondern am Schneemangel lag. Man solle sich überlegen, ob dieses Rennen überhaupt noch angeboten werden solle. Im Februar konnte noch eine Gruppe zu einer Skihochtour aufbrechen. Die Mitgliederversammlung im Februar wie das Bergsteigerfest Anfang März waren noch möglich. Danach wurde fast alles auf Eis gelegt. Erst im Sommer konnten die Aktivitäten, darunter der Wegeunterhalt an der Piesenhausner Hochalm, wieder aufgenommen werden und auch der Sektionsausflug zur Ascherhütte wurde durchgeführt. Zwei Sektionsabende folgten, doch die Weihnachtsfeier war wieder nicht mehr möglich. Geprägt war das Jahr 2020 von vielen Absagen.

In der Zwangspause die Boulderwand gereinigt

Ähnlich sahen es auch die Spartenleiter, dennoch berichtete Ausbildungsleiter Wolfgang Kania von Ausbildungskursen. Mittlerweile verfüge die Sektion über 15 Fachübungsleiter mit Lizenz. Michael Trautmann, Spartenleiter Ski- und Hochtouren, erklärte, dass der Lawinenkurs noch stattfand, jedoch auf die Hochtouren verzichtet werden musste. Nur zwei Mountainbike Touren gelangen, so Spartenleiter Thomas Pertl.

Unermüdlich zeigten sich die Wanderführer der Dienstags- und Donnerstagstouren. Günter Altinger konnte von 18 Donnerstagswanderungen mit durchschnittlich 15 Teilnehmern berichten. Peter Parsiegla war mit seinen Dienstagswanderern trotz Pandemie sogar bei 29 gemeinsamen Touren unterwegs.

Die Kletterer und Boulderabteilung nützten die Zeit, wie Charly Tonkovic berichtete, um die Boulderwand zu reinigen und alle Griffe neu zu montieren. Nun werde es aber wieder mit den Bouldern und der Ausbildung der Kinder weitergehen.

Helfer gesucht für die Jugendarbeit

Aus der Jugendabteilung berichtete Roth, dass ein Gewinnspiel unter dem Motto „In de Berg dahoam“ durchgeführt wurde. Ab Mitte November werde die Jugendabteilung die Arbeit wieder aufnehmen. Gesucht werden hier Personen, die Lust haben, in der Abteilung mitzuarbeiten. Die schriftliche Stellungnahme des Naturschutzreferenten Stefan Kattari verlas Vorsitzender Roth. Kattari riet zu Maßnahmen zur Besucherlenkung, den Bedürfnissen von Wanderern und Mountainbikern gerecht zu werden.

Finanziell steht der Verein auf sicheren Beinen, wie Kassenführerin Karin Lehnert darlegen konnte. Dies wurde auch vom Kassenprüfer Manfred Diezinger bestätigt. In die Zukunft geblickt, informierte Roth, dass es nun ein Angebot von Wochenendwanderungen gebe. Auch solle in diesem Jahr der Bergsteigerflohmarkt wieder durchgeführt werden, und zwar am Samstag, 20. November, ab 13 Uhr im Grassauer Hefterstadel.

Zwei Schwestern seit 60 Jahren Mitglied

Nachdem auch in diesem Jahr die Weihnachtsfeier abgesagt werden muss, ehrte der DAV Achental seine langjährigen Mitglieder auf der Jahresversammlung. Seit 25 Jahren im Alpenverein sind Annelie Kania, Ludwig Müller und Hans-Joachim Flatkin, der jahrelang in Münster im Verein war und nun zur Sektion Achental wechselte. Er reiste über 800 Kilometer, um bei der Versammlung dabei zu sein. Bereits seit 40 Jahren im Verein sind Martin Weiß und Christian Zaiser. Seit einem halben Jahrhundert halten Gisela Perfahl, Georg Engel, Barbara Reichenbach und Hans-Werner Kaleder dem Verein die Treue. Zwei Schwestern gehören bereits seit 60 Jahren dem DAV Achental an: Agathe Baersch und Marianne Naber.

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