Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Gemeinderat erteilt seine Zustimmung

Das Lipp‘nhäusl auf der Fraueninsel erhält neue Anbauten

Das Haus wird mit Um- und Anbauten an die jetzigen Wohnbedürfnisse angepasst.
+
Das Haus wird mit Um- und Anbauten an die jetzigen Wohnbedürfnisse angepasst.
  • VonKarl Wastl
    schließen

Der Gemeinderat Chiemsee erteilte dem Sanierungsantrag für das denkmalgeschützte Lipp‘nhäusl auf der Fraueninsel in seiner jüngsten Sitzung einstimmig das gemeindliche Einvernehmen – vorbehaltlich der Zustimmung der Denkmalschutzbehörde.

Chiemsee – Bürgermeister Armin Krämmer (FWC) rief dem Gremium den bisherigen Werdegang des Antrags in Erinnerung. Bereits in der April-Sitzung des Gemeinderates wurde ein Bauantrag für das unter Denkmalschutz stehende Gebäude behandelt. Damals wurde dem Bauantrag das gemeindliche Einvernehmen erteilt. Der Antragsteller nahm den Antrag zwischenzeitlich zurück und arbeitete einen neuen Plan aus. +++

+++ Weitere Artikel und Nachrichten aus dem Chiemgau finden Sie hier +++

Das betroffene Baugrundstück befindet sich im planungsrechtlichen Innenbereich. Geplant ist der Anbau eines Technik- und Geräteraumes mit Laube, ein Balkon auf der Westseite sowie im Obergeschoss der Anbau eines Kinderzimmers mit Bad. Die Übernahmeerklärung für die notwendige Abstandsfläche auf der Nordseite vom benachbarten Grundstückseigentümer liegt dem Rat vor. Der modifizierte Plan wird dem Gremium vorgestellt und entsprechend erläutert. Nach eingehender Beratung stimmte der Gemeinderat dem Vorhaben zu.

Der Hausname

Dem Bayerischen Flurnamen der Gemeinde Chiemsee kann man entnehmen, dass der Hausname „Lippenbinder“ bereits seit dem Jahre 1857 nachweisbar ist. Er entstand mit dem Erwerb von Franz Irdetsberger 1846, der wohl das Bindergewerbe ausübte. 1742 ist vermerkt: „Das sogenant halbe Mämberlheusl an der west seithen, so zu negst dem Heu Knecht Lipn Jäkhl liget.....“. Auf der Krautinsel wird ebenfalls eine Parzelle, die „Lippland“ genannt wird, erwähnt.

Mehr zum Thema