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Gemeinderat erteilt Zustimmung für Neubau

Sanierungs-Pläne sind vom Tisch: Ehemaliges Bankgebäude in Reit im Winkl wird abgerissen

Dieses ehemalige Bankgebäude der VR-Bank Reit im Winkl wird nun abgerissen und an der Stelle ein Wohn- und Geschäftshaus gebaut.
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Dieses ehemalige Bankgebäude der VR-Bank Reit im Winkl wird nun abgerissen und an der Stelle ein Wohn- und Geschäftshaus gebaut.
  • VonJosef Hauser
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Einverstanden war der Gemeinderat Reit im Winkl in seiner jüngsten Sitzung mit einem Bauantrag der Volks- und Raiffeisenbank (VR) auf Abbruch des ehemaligen Bankgebäudes an der Weitseestraße und Neubau eines Wohn- und Geschäftshauses an dieser Stelle. Ursprünglich sollte das Gebäude saniert werden.

Reit im Winkl – Ausschlaggebend für die Umplanung sind der bauliche Zustand des derzeitigen Gebäudes und die beabsichtigte Barrierefreiheit, die mit einem Neubau leichter realisierbar ist. Im Erdgeschoss ist ein Verkaufslokal geplant und in Obergeschoss und Dachgeschoss, wie vom Gemeinderat angeregt, insgesamt sechs anstelle von fünf Wohneinheiten. Ebenfalls auf Empfehlung des Gremiums ist das Gebäude bis auf Höhe des bisherigen Vorsprungs in der gesamten Gebäudeflucht vorgerückt worden.

Bürgermeister Matthias Schlechter (CSU) erläuterte, dass in einem bestehenden Durchführungsvertrag eine Sanierung vorgesehen sei. In das Erdgeschoss sollen Einzelhandelsbetriebe, Vermittlungen von Immobilien und Versicherungen sowie Telekommunikations- und IT-Dienstleistungen kommen. Im Ober- und Dachgeschoss sei eine Wohnnutzung geplant. Dieser Durchführungsvertrag bedürfe nun einer Anpassung bezüglich der Änderung von Sanierung auf Neubau.

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Die Festsetzungen des Bebauungsplanes würden größtenteils eingehalten. Durch das straßenseitige Heranrücken der gesamten Gebäudeflucht werde das Baufenster geringfügig überschritten. Eine Befreiung gemäß Baugesetzbuch sei hier städtebaulich vertretbar, da das am Vorbau eng geführte Baufenster nicht zu den Grundzügen der Planung gehöre. Eine Beeinträchtigung der nachbarlichen Belange sei nicht erkennbar.

In den Örtlichen Bauvorschriften sei bezüglich der Außenwände festgesetzt, dass diese nur verputzt oder in Holz auszuführen seien. Oberflächen aus Natursteinen seien in Obergeschossen nur mit regionalen Natursteinen zulässig. In diesem Fall sei eine Befreiung von diesen Vorschriften notwendig. Die Gestaltungselemente sollten an die historische Entwicklung in diesem Bereich erinnern und würden insoweit eine Besonderheit darstellen, die eine Befreiung rechtfertige.

Gemeinderat ist sich einig

Georg Weber (Freie Wähler) wollte Gewissheit dafür, dass nach dem straßenseitigen Heranrücken der Gebäudeflucht noch die gesetzlich vorgeschriebene Breite für den Bürgersteig verbleibt und schlug vor, dies zur Bedingung für eine Genehmigung zu machen.

Der Gemeinderat erteilte zum Abbruch und Neubau einstimmig das Einvernehmen unter der Voraussetzung, dass von der Bürgersteigkante bis zum Gebäude eine Durchgangsbreite von circa 2,5 Metern bleibt. Zur Befreiung von den Örtlichen Bauvorschriften, betreffend Steinverkleidung mit Gemälde, wurde in Anbetracht der Historie dieses Einvernehmen ebenfalls erteilt. Weiter wurde beschlossen, dass die Änderung beziehungsweise die Anpassung des Durchführungsvertrages vor Erteilung der Baugenehmigung durchzuführen ist.

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