Dach flog vom Wasserhochbehälter der Gemeinde Prien in Pinswang

Der Wasserhochbehälter der Gemeinde Prien in Pinswang wurde vom Sturm beschädigt.
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Der Wasserhochbehälter der Gemeinde Prien in Pinswang wurde vom Sturm beschädigt.

Prien – Die Mitarbeiter des Bauhofs der Gemeinde haben einmal mehr ihre Schlagkräftigkeit unter Beweis gestellt, Die vielen Schäden des schweren Gewittersturms vom Sonntag haben sie größtenteils schnell behoben.

Aber es bliebt auch noch einiges zu tun.

Auf mehreren Spielplätzen sind Geräte beschädigt worden und müssen erst repariert und auf Sicherheit getestet werden, bevor die Gemeinde sie wieder freigeben kann, berichtete Bürgermeister Andreas Friedrich (ÜWG) der Chiemgau-Zeitung. Betroffen sind Geräte auf den Spielplätzen an der Franziska-Hager-Schule, auf dem Wendelsteinplatz und im Eichental.

Am Hochbehälter in Pinswang, wo das frische Wasser der Gemeinde Prien zwischengelagert wird, hat der Sturm das Dach abgedeckt. Es muss erneuert werden. Die Trinkwasserqualität sei aber nicht beeinträchtigt, betonte der Bürgermeister auf Nachfrage.

Am Friedhof ist inzwischen auch die Zeder zerlegt und entsorgt, die bei einem anderen Gewitter am Mittwoch umgeknickt war. Der Bereich um die Leichenhalle hatte zwischenzeitlich aus Sicherheitsgründen gesperrt werden müssen. Bereits am Sonntag waren vier Zedern dem Unwetter zum Opfer gefallen und weite Teile des Friedhofs gesperrt worden.

Zwei Grabsteine wurden von den Bäumen beschädigt. Die Reparaturen zahlt in diesen Fällen der Markt Prien beziehungsweise seine Versicherung, sagte Friedrich. Anders verhält es sich bei Schäden durch den Wind. Zum Beispiel wurde die Blechabdeckung der Mauer auf etwa 1090 Metern Länge abgedeckt. Diese Schäden durch Wind seien als „höhere Gewalt“ nicht gedeckt und würden nicht ersetzt.

Mit Behinderungen müssen Spaziergänger und Radler in den nächsten tagen auch noch auf vielen Wegen rechnen, die durch Wälder führen. Dort liegen noch viele umgestürzte Bäume und verhindern ein Weiterkommen.

Gesperrt ist unter anderem vorerst noch der Weg aus Trautersdorf an der Paulsruhe vorbei hinunter ins Eichental. Dirk Breitfuß

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