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Nach der Pandemie auf dem Weg zu neuen Ufern

CSU-Ortsverband Übersee diskutiert über Strategien und Visionen

50 Jahre bei der CSU in Übersee: Alt-Bürgermeister Peter Stöger (Bildmitte), nimmt die Glückwünsche des scheidenden Ortvorsitzenden Marc Nitschke (links) und des neuen CSU-Chefs Jan Kühne entgegen.
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50 Jahre bei der CSU in Übersee: Alt-Bürgermeister Peter Stöger (Bildmitte), nimmt die Glückwünsche des scheidenden Ortvorsitzenden Marc Nitschke (links) und des neuen CSU-Chefs Jan Kühne entgegen.

Nach der Neuorientierung an der Vereinsspitze von Marc Nitschke auf Jan Kühne (wir berichteten), stand vor allem eine Analyse des schlechten Wahlergebnisses der Kommunalwahl von 2020 im Mittelpunkt der CSU-Generalversammlung.

Übersee – Die Kernfrage: Warum haben wir über zehn Prozent der Stimmen verloren und welche Visionen haben wir heute? „Die vergangenen zwei Jahre waren ein Ausnahmefall mit einem überwiegenden Stillstand in der CSU“, sagte der scheidende Ortsvorsitzende Nitschke in seinem Rückblick auf die Vereinsarbeit. Bis auf gelegentliche Video-Sitzungen des Vorstands seien fast alle Arbeiten zum Erliegen gekommen.

Mitgliederzahlen blieben stabil

Trotzdem sind die Mitgliederzahlen relativ stabil geblieben. Gegenüber der Vor-Corona-Zeit mit 88 Mitgliedern hat man immerhin 80 halten können. Nach wie vor dominieren die männlichen Mitglieder mit 75 Prozent. Der Altersdurchschnitt beträgt 61,9 Jahre.

„Die zwei Kommunalwahlen nach der jüngsten CSU-Versammlung brachten keine guten Ergebnisse“, resümierte Nitschke. Im Jahr 2020 sei man von 36 auf 26 Prozent abgerutscht. Nach der Bürgermeister-Neuwahl 2021 hatte Brigitte Stahl zwar verloren, aber dennoch ein respektables Ergebnis erzielt. Am Ende fehlten ihr nur 90 Stimmen zum Sieg.

Jugend soll einbezogen werden

„Warum haben wir so viele CSU-Wähler verloren“, fragte Dr. Martin Metz. Ehe es zu einer sinnvollen Aufarbeitung kommen konnte, stoppte Corona alle Bemühungen. Arthur Schultz meinte, dass es an der Zeit sei sich zu fragen, welche Strategien und Visionen die CSU heute hat. Bei diesem Thema wollte Oliver Parker unbedingt die Jugend mit einbeziehen. Positives berichtete CSU-Fraktionschef Marco Ehrenleitner von der Gemeinderatsarbeit. Man arbeite gut zusammen und sei fraktionsübergreifend auf einer Linie. Mit dem Altenheim, dem Gewerbegebiet Entenfeld, dem Rathausneubau, der Aufstockung des Kindergartens und den Bemühungen bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, stünden in nächster Zeit große Themen an.

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Das spiegelte sich auch in der Diskussion unter den Mitgliedern wieder. Georg Schobersteiner äußerte seine Unzufriedenheit über die Reduzierung der Parkplätze am Seeufer. Für Stefan Berres war bezahlbarer Wohnraum für Einheimische das zentrale Thema.

Abschließend fand die Ehrung von Alt-Bürgermeister Peter Stöger für seine 50-jährige Mitgliedschaft im CSU-Ortsverband statt. BS

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