Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


BÜRGERMEISTER APPELLIERT AUF HILFEN VOM STAAT

Reit im Winkl: Einbußen im Haushalt durch Corona

Die Hochwasserverbauung am Hausbach ist heuer bislang die größte Ausgabe.
+
Die Hochwasserverbauung am Hausbach ist heuer bislang die größte Ausgabe.
  • VonJosef Hauser
    schließen

Eine negative Entwicklung des Haushaltsjahres der Gemeinde Reit im Winkl, gab Bürgermeister Matthias Schlechter (CSU) in der vergangenen Sitzung des Gemeinderats im Festsaal beim Bericht über die Haushaltsentwicklung im zweiten Quartal 2021 bekannt.

Reit im Winkl – Mit Nachdruck forderte er von der Staatsregierung massiv Ausgleichshilfen für coronabedingte Einnahmeausfälle. Ein Beschluss musste vom Gremium nicht gefasst werden.

„Nach dem hervorragenden Haushalt 2019 war mit einem schwierigen Jahr 2021 zu rechnen“, sagte Schlechter. Allerdings habe der Lockdown dem Finanzwesen nochmals erheblich zugesetzt. Bei einem Einnahmerückgang von 1,6 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahresquartal seien die größten Rückgänge in den Bereichen Kurbeitrag, Fremdenverkehrsbeitrag und Gewerbesteuer zu verzeichnen. Mit 525.000 Euro die größte heuer bereits erfolgte Ausgabe im Vermögenshaushalt ist die für die Hochwasserverbauung am Hausbach.

Mindereinnahmen in den Bereichen Trinkwasserver- und Abwasserentsorgung

Seit Januar dieses Jahres lege die Verwaltung großen Wert darauf, nur notwendige Ausgaben zu tätigen, jedoch fange diese Haushaltsdisziplin die großen Mindereinnahmen nicht auf, versicherte der Bürgermeister. Erschwerend kämen die Mindereinnahmen in den Bereichen Trinkwasserver- und Abwasserentsorgung hinzu. „Insbesondere in Reit im Winkl, das rund doppelt so viele Gästebetten wie Erstwohnsitze hat, wirkt sich der Minderverbrauch erheblich aus“, so der Rathauschef.

Weitere Artikel und Nachrichten aus dem Chiemgau finden Sie hier.

Er und die Verwaltung hätten bereits Kontakt mit den Nachbargemeinden aufgenommen, um die Staatsregierung auf die dramatische Lage der Tourismusgemeinden hinzuweisen. Eindringlich fügte er hinzu: „Wir fordern Ausgleichshilfen für die genannten Bereiche. Nur die Mindereinnahmen der Gewerbesteuer und von Spielbankabgaben auszugleichen, hilft den Gemeinden nicht, die weiterhin ihre gesamte touristische Infrastruktur für die Gäste, aber auch für die regionale Bevölkerung aufrecht erhalten sollen.“

Mehr zum Thema

Kommentare