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„D´BUCHWÄLDLER“ SIND ZUVERSICHTLICH

Corona prägt auch das Trachtenleben in Übersee

Von klein auf dabei: Vorstand Herbert Strauch (rechts) und sein zweiter Stellvertreter Martin Gramelsberger (links) gratulieren den Langzeitmitgliedern (von links) Stefan Pfisterer, Jak Haumayer, Rosi Huber und Georg König.
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Von klein auf dabei: Vorstand Herbert Strauch (rechts) und sein zweiter Stellvertreter Martin Gramelsberger (links) gratulieren den Langzeitmitgliedern (von links) Stefan Pfisterer, Jak Haumayer, Rosi Huber und Georg König.

Bei der Jahresversammlung des Trachtenvereins „D´Buchwäldler Übersee“ wurde deutlich, wie Corona das Trachtenleben in den vergangenen Jahren lahmgelegt hat.

Übersee – „Nun wollen wir uns auf das Wesentliche konzentrieren“, sagte der wiedergewählte Vorstand Herbert Strauch zuversichtlich. Große Feste seien deshalb nicht geplant, auch ist noch kein Ersatz für die Feier anlässlich des 100-jährigen Bestehens des Vereins, die für Juli 2020 angesetzt war, in Planung.

In den Tätigkeitsberichten vermeldete Schriftführerin Anita Bachmann von 20 Veranstaltungen im Jahr 2019 und elf Ausschusssitzungen, im vergangenen Jahr gab es nur vier Veranstaltungen und sechs Sitzungen. Nach den Veränderungen der Corona-Richtlinien will der Verein nun „erstmal klein anfangen und sehen, dass alle bei der Stange bleiben“, meinte Strauch. Dafür werden Treffen für Kinder und Aktive organisiert.

Mehr Einsatz von der Jugend gewünscht

Nach dem Bericht der scheidenden Kassiererin Andrea Ebner verzeichnete der Verein im vergangenen Jahr ein Minus. Ein Teil der Ausgaben floss in die Reparatur der Fahne. Diesbezüglich wurde auf die hohen Fixkosten des Trachtenheims hingewiesen. Im Gespräch sei deshalb ein Antrag auf Unterstützung durch die Gemeinde, „weil der Trachtenverein einen enormen gesellschaftlichen Wert für die Gemeinde bringt“.

Die Jugendleiterin Lisbeth Tengler berichtete von der Kinder- und Jugendarbeit. Im Jahr 2019 waren 18 Mädchen und 13 Jungen bei Heimatabenden und beim Dorffest dabei. Bei den Proben, die seit Juni wieder erlaubt sind, „kommen aber immer nur wenige Kinder“, bedauerte Tengler. Zur Zeit seien jeweils 13 Mädchen und Buben dabei.

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Entgegen dem Beschluss von 2019 entschied der Verein, sich nicht für das Gaufest 2023 zu bewerben. Durch die Absagen von 2020 und 2021 hatten sich bereits andere Vereine vormerken lassen. Abschließend gab es 38 Ehrungen für langjährige Vereinszugehörigkeiten zwischen 25 und 75 Jahren. Davon nahmen 17 Trachtler ihre Glückwünsche persönlich entgegen. Rosi Huber hielt dem Verein 65 Jahre und Stefan Pfisterer sowie Georg König jeweils 70 Jahre die Treue. Jak Haumayer ist seit 75 Jahren Mitglied.

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