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Betriebsärzte impfen mit

Modellprojekt in Bayern: Siegsdorfer Unternehmen Brückner GmbH spritzt gegen Corona

Brückner Maschinenbau aus Siegsdorf ist Weltmarktführer für große Produktionsanlagen zur Herstellung verschiedenster flexibler Kunststoff-Folien, die als hochwertiges Verpackungsmaterial und in technischen Anwendungsbereichen zum Einsatz kommen.
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Brückner Maschinenbau aus Siegsdorf ist Weltmarktführer für große Produktionsanlagen zur Herstellung verschiedenster flexibler Kunststoff-Folien, die als hochwertiges Verpackungsmaterial und in technischen Anwendungsbereichen zum Einsatz kommen.
  • Ulrich Nathen-Berger
    VonUlrich Nathen-Berger
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Auch ein Siegsdorfer Unternehmen ist dabei: Die ersten zehn Betriebe für Bayerns Modellprojekte für Corona-Betriebsimpfungen stehen fest – die Firma Brückner GmbH ist mit am Start und wird von der Auswahl überrollt.

Siegsdorf – Das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege hat die Betriebe bekannt gegeben, die an den Modellprojekten für COVID-19-Schutzimpfungen teilnehmen werden. „Auch die Firma Brückner Maschinenbau GmbH & Co. KG aus Siegsdorf gehört mit zu den ersten zehn Betrieben in Bayern“, freute sich der Traunsteiner CSU-Stimmkreisabgeordnete Klaus Steiner gegenüber den OVB-Heimatzeitungen.

In einem Gespräch mit dem Bayerischen Gesundheitsministerium habe er sich zuvor für die Auswahl der Firma Brückner ausgesprochen, sagte der Landtagsabgeordnete.

Große Freude im Siegsdorfer Unternehmen

Laut Steiner habe die Staatsregierung gemeinsam mit der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw) „eine ausgewogene Auswahl“ aus unterschiedlich großen Betrieben aus Hochinzidenzgebieten und aus allen Regierungsbezirken sowie unterschiedlichen Branchen getroffen.

Der Start für die Betriebsimpfungen für die ersten zehn Unternehmen sei noch für diese Woche geplant. In einem Gespräch mit der Firma Brückner habe er zugesagt, noch nähere Informationen über den konkreten Ablauf zu übermitteln, betonte MdL Steiner.

Aktuelle Artikel und Nachrichten finden Sie in unserem Dossier zur Corona-Pandemie

„Wir freuen uns sehr und sind derzeit in entsprechenden Gesprächen mit den zuständigen Stellen wie Ministerium und Gesundheitsbehörde“, sagte Karlheinz Weinmann, Leiter der Unternehmenskommunikation, auf Anfrage der OVB-Heimatzeitungen. „Stand heute (Mittwoch) können wir noch nicht sagen, wie die Betriebsimpfungen ablaufen werden.“

Wie viele Mitarbeiter geimpft werden könnten, sei ebenfalls offen, weil am Standort Siegsdorf drei Firmen der Brückner-Gruppe ansässig seien mit insgesamt rund 700 Beschäftigten, so Weinmann. Medizinisch betreut würden sie von einem Betriebsarzt.

Schneller mit den Impfungen vorankommen

Wichtig sei, vor allem den Firmen und Unternehmen ein erstes Impfangebot zu machen, die auf eine Tätigkeit in Präsenz angewiesen sind und Homeoffice nicht oder nur eingeschränkt umsetzen können, zitierte Steiner den Bayerischen Gesundheitsminister Klaus Holetscheck (CSU).

Dies gelte vor allem in der Produktion, aber auch im Dienstleistungssektor. „Das Angebot einer Schutzimpfung am Arbeitsplatz zeigt, dass die Firmen ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auch in der Pandemie sichere Arbeitsbedingungen bieten wollen. Zum anderen wollen wir so noch schneller mit den Impfungen vorankommen. Möglichst alle Betriebsangehörigen sollen ohne großen Zeit- und Verwaltungsaufwand an ihrem Arbeitsplatz eine Schutzimpfung erhalten können“, so Steiner weiter.

Impfstoff wird den Firmen über die Impfzentren zugeteilt

Mehr als einen Monat vor den bundesweit geplanten Betriebsimpfungen stelle Bayern den Betriebsärzten für die Modellprojekte in stark infektionsbelasteten Regionen rund 50.000 Impfdosen unterschiedlicher Hersteller und Impfzubehör zur Verfügung, sagte MdL Steiner. Der Impfstoff werde über die jeweiligen Impfzentren an die Unternehmen zugeteilt und dort verimpft.

Neben der Firma Brückner fiel die Wahl auf folgende Betriebe: Arvena Hotel in Nürnberg, BayWa Münchberg, die Fränkischen Rohrwerke in Königsberg, Jopp Automotive in Bad Neustadt, Magnet-Schultz in Memmingen, Mann + Hummel in Marklkofen, Novartis Pharma in Nürnberg, Siemens-Werk in Cham, Wacker Chemie in Burghausen.

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