FFP2-Masken verteilt

Corona: „Die Hilfsorganisationen im Landkreis Traunstein funktionieren wie ein Uhrwerk!“

Zahlreiche heimische Einsatzkräfte von Feuerwehr und THW waren bei der Verteilung von Schutzmasken gefordert. Hier liefert die Inzeller Feuerwehr ans Ruhpoldinger Rathaus.
+
Zahlreiche heimische Einsatzkräfte von Feuerwehr und THW waren bei der Verteilung von Schutzmasken gefordert. Hier liefert die Inzeller Feuerwehr ans Ruhpoldinger Rathaus.

Der Freistaat Bayern stattet pflegende Angehörige sowie bedürftige Menschen mit FFP2-Schutzmasken aus. Über einen Verteilerschlüssel haben alle Kommunen nun ihre Lieferung erhalten.

Traunstein – Im Hintergrund haben dabei zahlreiche Helfer der heimischen Feuerwehren und des Technischen Hilfswerks (THW) mitgeholfen.

Umschlagplatz für Test und Ausrüstung

„Seit etwa einem Jahr bilden wir beim THW Mühldorf Woche für Woche den Umschlagplatz für Schutzausrüstungen, Schnelltests oder auch Schutzmasken“, erklärt Andreas Wageneder, der stellvertretende Regionalleiter. Im Landkreis Traunstein tritt die Örtliche Einsatzleitung seit Monaten regelmäßig zusammen, um über neueste Entwicklungen zu beraten und Einsatzaufträge in Zusammenarbeit mit der Führungsgruppe Katastrophenschutz zu planen. Sichtlich zufrieden zeigen sich die Verantwortlichen der Feuerwehren im Landkreis Traunstein.

„Die Auslieferung der Waren an die Gemeinden funktioniert mittlerweile wie ein Uhrwerk“, freut sich Kreisbrandinspektor Günter Wambach, der den Einsatzauftrag für die Verteilung inne hatte. „Unsere Kameraden haben wirklich gute Arbeit geleistet. Innerhalb von zwei Stunden waren alle Masken im gesamten Landkreis verteilt und es gab keinerlei Probleme beim Ausfahren“, so Christoph Huber von der Führungsstelle. Die Feuerwehren Engelsberg, Grassau, Inzell, Schnaitsee, Reit im Winkl, Tittmoning, Traunstein, Wonneberg und Stein waren für diesen Einsatz auf den Straßen unterwegs und versorgten Rathäuser mit den Schutzausrüstungen.

Routenplanung für 50.000 Schutzmasken

Die Mitglieder des THW Traunreut hatten zuvor die rund 50.000 Schutzmasken entsprechend eines Zuteilungsschlüssels für jede Gemeinde kommissioniert und anhand der Routenplanung zusammengestellt. „Meine Leute sind da mittlerweile auf Zack und wissen genau, wie sie schnell und zuverlässig die Großpakete in kleinere Einheiten zusammenstellen können“, so Udo Schuster, der Ortsbeauftragte des THW in Traunreut.

Weitere Nachrichten aus dem Chiemgau finden Sie hier.

Ehrenamt funktioniert reibungslos

Der für den Landkreis Traunstein bestellte Örtliche Einsatzleiter Christof Grundner zeigt sich von der Leistung jedes Einzelnen schwer beeindruckt. „Das Ehrenamt in den Hilfsorganisationen funktioniert auch in diesen Zeiten reibungslos“, so Grundner im Gespräch mit unserer Zeitung.

Fäden laufen im Landratsamt Traunstein zusammen

In Sachen Corona laufen die Fäden allesamt beim Landratsamt Traunstein zusammen und auch hier zeigt man sich von der Hilfsbereitschaft schwer beeindruckt. „Wir wissen ganz genau was wir an unseren Ehrenamtlichen haben“, erklärt Michael Reitmaier, der Pressesprecher im Landratsamt. „Vom Auftrag über die Planung bis hin zur Umsetzung klappt alles stets wie am Schnürchen und man kann sich stets auf die Leute aus den Feuerwehren und des THW verlassen“.

Sie haben eine Meinung zu diesem Thema? Klicken Sie hier und schreiben Sie uns einen Leserbrief.

Ab sofort sind die Masken in allen Gemeinden mit entsprechender Berechtigung erhältlich. Für die Hauptpflegeperson eines zu pflegenden Angehörigen stehen derzeit drei, für bedürftige Menschen fünf Masken zur Verfügung. Die Organisation selbst, ist dabei den Gemeinden überlassen. Daher werden die Bürger gebeten, sich vorab zu informieren, wie und wann sie die FFP2-Schutzmasken in ihrem Wohnort abholen können.

Kommentare