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AUS DEM GEMEINDERAT

Chieming: Grünes Licht für Güllegrube und Hofladen auf einem Grundstück in Schützing

Die Inhaberin Vroni Kirchmaier vor dem nun genehmigten Hofladen, den sie als „Selbstbedienungsladen auf Vertrauensbasis“ betreibt.
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Die Inhaberin Vroni Kirchmaier vor dem nun genehmigten Hofladen, den sie als „Selbstbedienungsladen auf Vertrauensbasis“ betreibt.

Dem Antrag zum Bau einer Grube für die Lagerung von Gülle — mit Emissionsschutzdach — nahe des Kirchmaier-Hofs in Schützing erteilte der Chieminger Gemeinderat einstimmig das Einvernehmen. Zudem genehmigten die Räte einen Hofladen, der sich ebenfalls auf dem Grundstück befindet.

Chieming – Bei der Güllegrube handelt sich um einen Bau von 33 Metern Durchmesser mit einem Gesamtrückhaltevolumen von 1650 Kubikmetern, wobei der Beckenrand 3,5 Meter über dem Urgelände liegt. Die Überdachung befindet sich maximal 9,5 Meter über dem Urgelände.

Auf Anfrage von Gemeinderätin Elisabeth Heimbucher (Grüne) erklärte der Zweite Bürgermeister Markus Brunner (UW) die Daten der bereits zweiten Güllelagergrube auf dem Gelände als plausibel, da die Vorgaben der neuen Düngeverordnung bis zum Herbst diesen Jahres umgesetzt sein müssen. Auch über den Standort des Güllebeckens zwischen zwei Biotopen im Naturschutzgebiet diskutierte der Rat.

Landratsamt besteht auf offizieller Genehmigung des Hofladens

Für den Bauantrag zur Teilnutzungsänderung eines landwirtschaftlich genutzten Gebäudeteils mit Erweiterung als Hofladen, ebenfalls auf dem Grundstück in Schützing, gaben die Räte außerdem ihre Zustimmung. Auf Anfrage der OVB-Heimatzeitung informierte Vroni Kirchmaier, Inhaberin des Hofladens, dass dieser bereits seit vier Jahren in Betrieb ist. „Aufgrund der Erweiterungsbauten auf unserem Bauernhof bestand nun das Landratsamt darauf, den Hofladen offiziell genehmigen zu lassen.“

In dem Hofladen gibt es viele Lebensmittel, die auf dem eigenen Hof produziert werden, wie Eier aus eigener Hühnerhaltung, mit Eiern hergestellte Nudeln und Eierlikör. Kirchmaier berichtet, dass sie in den Sommermonaten Lämmer, Schweine und Puten hält. Diese werden, ebenso wie Rinder und Hähnchen, geschlachtet, um sie eingeschweißt verpackt an die Kunden zu verkaufen.

Radfahrer decken sich auf dem Chiemseerundweg mit Lebensmitten ein

„Der Hofladen funktioniert als Selbstbedienung auf Vertrauensbasis“, sagt Kirchmaier. „Die Kunden legen das Geld für die Ware in eine Kasse, die sich im Laden befindet, das funktioniert bisher sehr gut.“ Das Geschäft im Hofladen floriert, weil er direkt am Chiemseerundweg liegt. Hier legen in den Sommermonaten viele Rad-Touristen eine Pause ein, um sich mit Lebensmitteln zu versorgen.

Auch der Schwager von Vroni Kirchmaier, Martin Kirchmaier, der ein Gasthaus führt, trägt zu den selbst hergestellten Waren im Hofladen bei. Er bereitet Gerichte wie Lüngerl, Gulasch oder Rinderbrühe zu, die — in Gläsern abgefüllt — verkauft werden.

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Die bisher als Abstellraum und Garage genutzte Fläche, die künftig landwirtschaftlich und als Hofladen genutzt werden soll, umfasst knapp 73 Quadratmeter. Die Erweiterung des Vorbereitungsraumes liegt bei gut vier Quadratmetern, der Selbstbedienungsraum bei nahezu elf Quadratmetern und der Erweiterungsbau bei knapp 55 Quadratmetern.

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