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Zweistöckiger Neubau in Egerer geplant

Die Firma Oldenburg stellt sich dem Gemeinderat Chieming vor – Wie geht es mit dem Bauprojekt weiter?

Geschäftsleiter Michael Oldenburg (links) und Geschäftsführer Martin Pauli von der Firma Oldenburg in Egerer erläuterten dem Gemeinderat Chieming vor dessen jüngsten Sitzung das beabsichtigte Bauvorhaben. Im Hintergrund ein Modell des geplanten Industriebetriebs Oldenburg Kunststoff-Technik.
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Geschäftsleiter Michael Oldenburg (links) und Geschäftsführer Martin Pauli von der Firma Oldenburg in Egerer erläuterten dem Gemeinderat Chieming vor dessen jüngsten Sitzung das beabsichtigte Bauvorhaben. Im Hintergrund ein Modell des geplanten Industriebetriebs Oldenburg Kunststoff-Technik.

Da der Gemeinderat Chieming in den nächsten Sitzungen über das Bauprojekt der Firma Oldenburg entscheidet, stellten die beiden Geschäftsführer die Firma sowie das Projekt vor.

Chieming – Der jüngsten Chieminger Gemeinderatssitzung vorangestellt wurde die Vorstellung des Bauprojekts der Firma Oldenburg in Egerer durch die beiden Geschäftsführer Michael Oldenburg und Martin Pauli zum Neubau einer Lager- und Werkhalle als Ersatzbau auf dem Grundstück Engfeldstraße 2 bis 4.

Oldenburg ging auf die Chronologie des Familienbetriebs ein, der 1979 als Vier-Mann-Betrieb entstand und sich 1980 im Gewerbegebiet Egerer ansiedelte. Derzeit bestehe der Betrieb aus vier Werken an zwei Standorten, in Egerer und seit drei Jahren in Sachsen-Anhalt, 180 Mitarbeiter sind in den Werken tätig. Der zweite Standort in Ostdeutschland sei nötig geworden, um Transportwege zu reduzieren und gegenüber osteuropäischer Konkurrenz marktfähig zu bleiben.

Firma produziert Luftpolster- und Schaumfolien

Produktionsschwerpunkt seien Luftpolster- und Schaumfolien, die zur Verpackung insbesondere von Elektrogeräten eingesetzt werden. Seit Ende 2020 werden verstärkt PE-Schaumplatten als Verpackungsmaterial hergestellt, die zu hundert Prozent recycelbar seien und das Styropor zunehmend ersetzen, so Oldenburg.

Gemeinderat Martin Pauli (CSU) schilderte seine langjährige Verbundenheit mit der Kunststoff-Firma. Nach seiner Ausbildung und Studium ist er seit 2019 Geschäftsführer. Damit wurde die Nachfolgeregelung in zweiter Generation gelöst. Pauli erläuterte die Notwendigkeit eines Neubaus auf der 2585 Quadratmeter großen Firmenfläche.

Da die niedrigen Hallen für die Produktion unzureichend nutzbar sind, sei ein zweistöckiger Neubau geplant. Die Grundfläche werde dabei gegenüber dem bisherigen Betrieb nicht erweitert, „sondern wir bauen nur in die Höhe, bis maximal 16 Meter“, das entspreche der Höhe der bereits vorhandenen Silos, damit werde keine zusätzliche Flächenversiegelung nötig.

Das Erdgeschoss als Fertigwaren- und Auslieferungslager soll 7,5 Meter hoch werden, das Obergeschoss zur Fertigung und Lagerung von Schaumplatten soll eine Innenhöhe von 5,3 Meter haben, um dreilagig stapeln zu können. „Durch die geplanten Baumaßnahmen kann der Standort langfristig gesichert und ausgebaut werden“, so Pauli.

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Von Peter Siglreithmayr aus Weidach kam die Frage nach dem Brandschutz und ob die örtliche Feuerwehr im Brandfall „für eine derartige Großindustrie“ gerüstet sei. Auch die Höhe wurde in Abrede gestellt, „das entspricht ja einem fünfstöckigen Hochhaus und nimmt uns die Bergsicht“, formulierte Wolfgang Ebert seine Bedenken.

Fragen nach der bereits verschärften Verkehrs- und Parksituation wurden ebenfalls gestellt, bis hin zur Frage, ob damit nicht eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf der Kreisstraße durch Weidach verbunden sein könnte. Das Verkehrsproblem beim Goriwirt kam zur Sprache, konnte aber von den beiden Vertretern der Firma Oldenburg verständlicherweise nicht gelöst werden.

SF

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