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Facebook-Gruppe trifft sich im echten Leben: „Chiemgau – Do bin i dahoam“

In welchem bayerischen Dorf leben die wenigsten Einwohner?
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Jeder, der sich im Chiemgau dahoam ist, ist zum Festival eingeladen.

Nicht nur die aktuell 7.050 Mitglieder, sondern alle, die sich im Chiemgau heimisch fühlen, sind bei diesem Festival willkommen: Die Facebook-Gruppe „Chiemgau – Do bin i dahoam“ feiert am Samstag, 18. Mai, in Esbaum bei Seebruck auf dem Gelände der „Naturwelt Chiemsee“.

Seebruck – Ob sie jung oder alt sind, lieber die Chiemgauer Berge oder den Chiemsee genießen, das ist egal. Sie müssen nicht mal im Chiemgau leben. Er reicht, wenn sie der Region verbunden sind. Am 18. Mai sind ab 14 Uhr auf dem Gelände der „Naturwelt Chiemsee“ alle willkommen. Das war schon der Grundgedanke, als Michael Inneberger vor rund dreieinhalb Jahren seine Facebook-Gruppe für die Region ins Leben rief. 

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Keine Schnaps- sondern eine Urlaubsidee war es damals – sie war dem Nußdorfer beim Urlaub dahoam in den Kopf gekommen und hatte ihn nicht mehr losgelassen. Mit 200 Freunden aus dem Chiemgau ging er an den Start, und schnell wurde die Gruppe ein Selbstläufer. Inneberger hatte bei vielen einen Nerv getroffen. 

Er bot ihnen eine Plattform, sich auszutauschen über die schönsten Wanderungen und tollsten Biergärten, gemeinsam in Erinnerungen zu schwelgen, alte Freude wiederzufinden. Vor allem Hobbyfotografen freuten sich über die Chance, ihre schönsten Aufnahmen aus der Heimat mit anderen zu teilen. 

Erstes Gruppentreffen im Herbst 2017

Mehr und mehr Mitglieder wollten in die Gruppe aufgenommen werden – nach aktuellem Stand sind es 7050. „Für mich ist es sehr schön zu beobachten, wie diese Gemeinschaft sich über die Region austauscht und informiert“, freut sich Inneberger. Die Menschen, die hinter den Beiträgen stecken, die gibt es wirklich. Viele haben sich über die Gruppe kennengelernt und sich dort zu gemeinsamen Unternehmungen „im echten Leben“ verabredet. So zum Beispiel eine Gruppe wetterfester Wanderer, die vergangenen Winter kurz vor Weihnachten gemeinsam von Sonnenuntergang bis Sonnenaufgang um den Chiemsee wanderten. 

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Ein offizielles Gruppentreffen gab es bereits im Herbst 2017, damals noch in deutlich kleinerem Rahmen im Überseer Strandbad. Nun wird am 18. Mai wieder gefeiert und geratscht. Ganz analog. Die meisten, die kommen werden, sind Chiemgauer – Gebürtige wie Zugroaste. Einige Auswärtige haben aber bereits geschrieben, dass das Treffen in ihren Urlaub fällt oder sie sogar eigens deswegen in den Chiemgau anreisen. 

Die "Naturwelt Chiemsee" - hier sollen alle zusammenkommen und die Heimat feiern.

Auch im Rahmenprogramm ist Einiges geboten. Auf dem Gelände zeigen Marktstände, dass der Chiemgau außer Landschaft und Lebensgefühl auch Handwerk und Kunst zu bieten hat. Und natürlich wird auch „Chiemgau – Do bin i dahoam“ mit einem eigenen Stand dabei sein. Der Verein „Chiemgau-Autoren“ bietet bei einem „Samstagsbrettl“ zehnminütige Bücherlesungen an – unter den Autoren auch Michael Inneberger selbst mit einer humorvollen Kurzgeschichte über eine „Diebestour“, die in Seebruck beginnt. Ebenso beteiligt sich Christiane Tramitz, die aus ihrem Buch „Harte Tage, gute Jahre“ über das Leben der Sennerin vom Geigelstein liest. 

Präsentation des Chiemgau-Liedes 

Ab 19 Uhr beginnt dann die „Kesslfligga-Band“ aus Vachendorf mit ihrem Programm „Dahoam im Chiemgau“, bei dem auch ein Lied vorkommt, dessen Text von den Mitgliedern in einer Facebook-Aktion im Netz gemeinsam zusammengeknüpft worden ist. Der Titel „Dahoam im Chiemgau“ war auch Namensgeber für das Programm, das am 18. Mai seine Premiere haben wird. Für das leibliche Wohl ist reichlich gesorgt.

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