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Neue Chance im Tourismus

Caravans im Achental willkommen

Gerade auch im Winter ist Camping im Kommen. Achental Tourismus
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Gerade auch im Winter ist Camping im Kommen. Achental Tourismus
  • Heidi Geyer
    VonHeidi Geyer
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Camping ist hip und das hat auch der Achental Tourismus erkannt. Mit einer neuen Initiative sollen mehr Stellplätze für Wohnmobile im Achental geschaffen werden. Doch den Initiatoren geht es um mehr: Der Tourismus als Treiber der Wirtschaftskraft im Achental, soll noch attraktiver werden.

Achental – Martina Gaukler, Erste Bürgermeisterin von Staudach-Egerndach, und ihre Kollegen Ludwig Entfellner aus Unterwössen, Sepp Loferer aus Schleching und Andreas Scheck aus Marquartstein gaben in einer gemeinsamen Erklärung ihr Plädoyer für mehr Caravan-Plätze bekannt. „Die Entwicklung der vergangenen Jahre lässt keinen Zweifel zu: mit unseren ebenso vielfältigen wie unverwechselbaren Angeboten haben wir uns zu einem Sehnsuchtsort für Urlauber einen Namen gemacht.“ Potenziale sehen die Bürgermeister speziell bei Landwirten und Privatleuten, die über Flächen für mögliche Stellplätze für Wohnmobile verfügen. „Erste Gespräche mit Anbietern, die das Marketing und die Abwicklung als Geschäftsmodell betreiben, werden bereits von Seiten der Gemeinden geführt“, heißt es in einer Pressemitteilung des Achental Tourismus.

Wie beliebt Camping derzeit ist, erklärt Elisabeth Keihl, Chefin des Achental-Tourismus: „Der Caravan-Tourismus gehört zu den Boom-Segmenten in der Reiseindustrie – die Neuanmeldung von Wohnmobilen verzeichnet ein Rekordjahr nach dem anderen.“ Allerdings seien die Stellplätze und die Infrastruktur in der Region noch nicht ausreichend. Die Touristiker wollen deshalb verstärkt aktiv werden. „Wir haben uns auf die Agenda geschrieben, gezielt insbesondere auf Landwirte zuzugehen und sie über die Möglichkeiten zu informieren, Stellplätze für Wohnmobile auf ihrem Gelände anzubieten.“

Antrag scheiterte

In Staudach-Egerndach war noch vor zwei Jahren der Antrag eines Landwirts abgelehnt worden, der auf seinem Grundstück Stellplätze für Camper und Wohnmobile hatte anlegen wollen. Allerdings war der Antrag aufgrund noch offener Verfahren auf dem Grundstück damals im Gemeinderat zurückgestellt worden.

Grassau ist nicht Mitglied im Achental Tourismus, bemüht sich jedoch ebenfalls um weitere Stellplätze. „Bei uns in Grassau gibt es außerdem seit einiger Zeit eine Firma, die eine Plattform für Stellplätze geschaffen hat“, sagt Christiane Lindlacher, Leiterin des Achental Tourismus.

Doch nicht nur beim Thema Camping will der Achental Tourismus zusätzliche Übernachtungsmöglichkeiten schaffen. Den Bürgermeistern geht es auch um Besitzer von Wohnungen, die als Zweitwohnsitz genutzt werden. Sie sollen animiert werden, ihre Wohnungen verstärkt auch an Feriengäste zu vermieten.

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