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98 PROZENT DER DELEGIERTENSTIMMEN

Bundestagskandidatur: Spitzenresultat für Peter Ramsauer (CSU)

Die CSU hält an Bewährtem fest und nominierte Dr. Peter Ramsauer für den Bundestag.
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Die CSU hält an Bewährtem fest und nominierte Dr. Peter Ramsauer für den Bundestag.

Es ist beileibe keine Überraschung: Die CSU aus den Landkreisen Traunstein und Berchtesgadener Land nominierte den ehemaligen Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer für die Bundestagswahl.

Traunstein – An seinen weiteren Ambitionen war in den vergangenen Monaten kein Geheimnis gemacht worden. Die Kreisdelegierten sprachen sich im Freigelände des Jakob-Schaumaier-Sportparks mit 98 Prozent der Stimmen für den erfahrenen Politiker aus. Der 67-jährige Traunwalchener vertritt bei der Wahl am 26. September den Bundeswahlkreis 225.

Gutes Ergebnis bei der letzten Wahl

Ramsauer kam damit auf ein vergleichbar gutes Ergebnis, wie bei der Kandidatenkür zur vergangenen Bundestagswahl im Jahr 2017. Damals kratzte er mit 99,20 Prozent am maximal Möglichen. Das Vertrauen rechtfertigte er bei der vergangenen Bundestagswahl mit einem Ergebnis von 50,3 Prozent. 80.055 Wähler hatten ihn damals direkt wiedergewählt.

Ob er an diesen Erfolg als Mitglied der Regierungspartei und in Zeiten von strengen Corona-Maßnahmen heuer im Herbst wieder anknüpfen kann, wird sich zeigen.

Gelernter Müllermeister und Diplomkaufmann

Bei der Nominierung herrschte erst einmal Freude vor. Für den 67-Jährigen wäre es bei einem erfolgreichen Wahlverlauf am 26. September die neunte Wahlperiode – ist er doch seit 1990 ohne Unterbrechung Abgeordneter im Deutschen Bundestag. Das Nominierungsergebnis seiner Parteifreunde ließ ihn strahlen, der gelernte Müllermeister und Diplomkaufmann bedankte sich unter anhaltendem Applaus der Delegierten für das in ihn gesetzte Vertrauen der heimischen CSU-Basis

Er wolle sich nach besten Möglichkeiten für die Region und seine Bewohner einsetzen und in gewohnter Weise Ansprechpartner für die Menschen in den beiden Landkreisen sein, sagte er. Für so manche Problemlösung helfe ihm auch sein umfassendes Netzwerk, das er gerne zum Wohl der Menschen und zur Lösung so mancher kniffliger Probleme weiter einsetzen wolle, betonte er.

Rückendeckung von Ministerin Kaniber und von Landrat Walch

Vor der Wahl machten die Kreisvorsitzenden Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber aus dem Berchtesgadener Land und Traunsteins Landrat Siegfried Walch deutlich, dass die Parteibasis die Kandidatur voll unterstütze. Peter Ramsauer stehe für Stabilität in schwierigen Zeiten.

„Wahlkreis Quelle aller politischer Kraft“

Schon zu Beginn seiner „Bewerbungsrede“ lobte der CSU-Direktkandidat die gute Zusammenarbeit mit den heimischen Mandatsträgern. Er stehe weiterhin für „Politik aus einer Hand“ von der Kommune bis in die europäischen Entscheidungsgremien. Sein Fokus und seine Verpflichtung zu maximal möglicher Präsenz im Wahlkreis formulierte er so: „Der Wahlkreis ist die Quelle aller politischer Kraft.“

In seiner Rede legte der Ausschussvorsitzende für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung eine Bilanz seiner Arbeit im Deutschen Bundestag in der zu Ende gehenden Legislaturperiode vor.

1000 Anliegen von Bürgern auf dem Tisch

Er griff unter anderem diverse Verkehrsprojekte wie beispielsweise die Ortsumfahrung Obing oder die diversen Bahnhofsanierungen heraus. Auch für die Sportstättenförderungen der großen Wintersportzentren in den beiden Landkreisen habe er sich erfolgreich stark gemacht. Aber auch rund 1000 Bürgeranliegen pro Jahr liefen in seinem Wahlkreisbüro in Traunwalchen beziehungsweise in seinem Abgeordnetenbüro in Berlin ein.

Kritik an den Grünen

Wie nicht anders zu erwarten, äußerte er sich kritisch zum politischen Mitbewerber Bündnis 90/Die Grünen, denen er kämpferisch ein „Blendwerk und Trugbild“ vorwarf und sie als Verbotspartei bezeichnete.

Für die Zukunft setzte er auf ein Wirtschaftswunder mit Schwerpunkten in der Nachhaltigkeit, die nicht nur die Klimapolitik umfasse, sondern unter anderem auch den Friedenserhalt, soziale Sicherheit, Bildung, „Beherrschung der Zuwanderung“ sowie weitere Eckpfeiler der persönlichen und parteipolitischen Überzeugung.

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