Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Bundestagswahl 2021 – Wahlkreis Traunstein (225)

Die Direktkandidaten im großen OVB-Check: Sebastian Oberholzner (LKR)

Bundestagswahl 2021: Sebastian Oberholzner tritt für die Liberal-Konservativen Reformer (LKR) als Direktkandidat im Wahlkreis Traunstein an.
+
Bundestagswahl 2021: Sebastian Oberholzner tritt für die Liberal-Konservativen Reformer (LKR) als Direktkandidat im Wahlkreis Traunstein an.
  • Martin Vodermair
    VonMartin Vodermair
    schließen

Am 26. September ist Bundestagswahl. Im Wahlkreis Traunstein, zu dem auch das Berchtesgadener Land zählt, treten 13 Kandidaten für das Direktmandat an. Hier stellen sie sich den Menschen in der Region vor, nehmen zu aktuellen politischen Themen Stellung und beantworten persönliche Fragen. An dieser Stelle: Sebastian Oberholzner (LKR):

Hinweis in eigener Sache: Unsere Redaktion hat allen Kandidaten die gleichen Fragen gesendet. Wir haben es den Kandidaten überlassen, auf welche Fragen sie wie ausführlich antworten. Wir veröffentlichen die Antworten ungekürzt. Sprache und Inhalt liegen ausschließlich in Verantwortung der Kandidaten. Die Redaktion macht sich keine der Aussagen zu eigen.

Steckbrief Sebastian Oberholzner

  • Partei: Liberal-Konservative Reformer (LKR)
  • Alter: 45 Jahre
  • Wohnort: Piding
  • Beruf: Gastronom, seit zehn Jahren selbstständig in der „Lohmayr Stub’n“ in Piding
  • Familie: verheiratet, ein Kind
  • Hobbys:  keine Angaben...

Zum Bundestagswahl-Spezial und allen weiteren Kandidaten:

> auf chiemgau24.de

> auf BGLand24.de

> auf ovb-online.de

Oberholzner: „Wir brauchen wieder eine Politik für den Bürger und nicht am Bürger vorbei. Von Praktikern für Praktiker und keine Berufspolitiker, die oft weit weg von der Praxis sind.“

Thema Corona

Unsere Fragen an Sebastian Oberholzner

  • Mit welchen Szenarien und Folgen rechnen Sie Ende 2021 und 2022? Wie sieht Ihre Corona-Strategie aus?
  • Wie hat Corona Ihr Denken und Handeln verändert? Warum spaltet Corona die Gesellschaft?

Schluss mit der Vollkasko-Mentalität

.Die finanziellen Auswirkungen von Corona werden uns noch viele Jahre begleiten. Wir müssen lernen, mit einem Virus zu leben und zurück zu einer Normalität finden. Mit Vernunft, Sachverstand und weniger Emotionen.

Die Politik sollte an die Eigenverantwortung des Bürgers appellieren und nicht jedes kleine Detail durch Regeln und Verbote bestimmen. Wir leben in einer Art „Vollkasko-Mentalität“ und müssen uns abgewöhnen, darauf zu hoffen, dass uns eine Regierung von der Geburt bis zum Sterbebett von allem Unheil fernhält.

Durch Corona wurde schnell klar, was bei uns nicht wirklich gut funktioniert. Teils ging es im Blindflug durch die Pandemie. Wir schafften es nicht, vulnerabele Gruppen zu schützen. Es gab viele Lockdowns, aber wenig Konzepte.

Deshalb ist es jetzt wichtig, nach vorne zu schauen und aus Fehlern zu lernen. Die Impfung mag ein wichtiger Baustein in der Pandemiebekämpfung sein. Sie löst aber sicher nicht alle Probleme, so wie sich das manche vorstellen und wünschen.

Der Druck einer Impfpflicht durch die Hintertür spaltet die Bevölkerung noch mehr und täglich wird noch Öl ins Feuer gegossen. Die Impfung sollte als Eigenschutz gesehen werden – und wie Israel und andere Länder uns jetzt zeigen, sollten wir nicht nur auf die Impfung starren.

Ein Jahr Corona könnte man folgendermaßen zusammenfassen: „Man hat viel probiert, wenig hat funktioniert und man hat auf eine Impfung gehofft.“

Gottseidank ist die Impfung gekommen und wir können die älteren Semester besser schützen. Die Frage, die aber gestellt werden muss: Was wäre, wenn sie nicht gekommen wäre? Lockdown forever?

Thema Klimawandel

Unsere Fragen an Sebastian Oberholzner

  • Der Klimawandel bedroht Mensch und Natur. Was ist zu tun? In der Welt, in Brüssel, in Berlin und München?
  • Aber auch in der Region, vor der Haustür oder im eigenen Haushalt?

E-Autos sind nicht der Heilsbringer

.Der Klimawandel betrifft die ganze Welt, also muss auch ganzheitlich gedacht werden. Auf die größten Umweltverschmutzer wie China und Indien muss stärker eingewirkt werden.

Die Zölle und Abgaben auf im Ausland produzierte Waren müssenstärker angehoben werden. Je weiter die Transportwege, umso höher die Zölle. Damit können auch wieder Branchen (zum Beispiel Bekleidung, Spielwaren) nach Deutschland zurückgeholt werden und dort wettbewerbsfähig produzieren.

Die Produktion hochwertiger und langlebiger Produkte, um Ressourcen zu schonen, muss ebenso vorangetrieben werden wie die Vereinheitlichung der Anschlüsse von Produkten, die in vielen Geräten benötigt werden.

Ob die Elektrifizierung von Autos der Heilsbringer in der Klimapolitik ist, bezweifle ich stark. Dass E-Autos keinerlei CO2 ausstoßen, halte ich für einen Trugschluss. Solange der Strom nicht zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien besteht, liegt die CO2- Bilanz eines E- Autos nicht im „Auspuff“, sondern im Kraftwerk.

Auch die CO2-Bilanz bei der Herstellung von Batterien darf nicht außer Acht gelassen werden. Vom Lithiumabbau in Südamerika kann sich jeder sein eigenes Bild machen. Ungeklärt ist außerdem, woher der ganze Strom kommen soll, wenn wir gleichzeitig aus der Kernkraft aussteigen.

Ist es wirklich klug, auf deutschem Boden auf Kernkraft zu verzichten, wenn rund um Deutschland, gerade noch mehr Kernkraftwerke gebaut werden? Macht bei einem Unglück in Frankreich, oder Tschechien die Strahlenbelastung vor der Grenze halt? Oder wäre ein Kernkraftwerk im eigenen Land, errichtet mit deutschem technischem Know-How, sogar sicherer?

Ja, wir wollen etwas für das Klima tun, aber bitte mit Vernunft und mit dem, was die Technik und Speicherung von Strom möglich macht.

Solange Deutschland versucht, das Klima auf nationaler Ebene zu retten, wird es keine Auswirkungen haben. Wir können aber sehr viel vor unserer eigenen Haustür tun und sollten vermeiden, den Klimaschutz über den Umweltschutz zu stellen.

Wir brauchen kurzfristige Lösungen gegen die Auswirkungen des Klimawandels. Unser Tun hier und jetzt wird sich in 25 bis 30 Jahren auswirken.

Das hilft zukünftigen Generationen, aber es hilft nicht Hochwasseropfern der nächsten Jahre. Im übrigen sei abschließend gesagt, dass der Weltklimarat zu mehr Kernenergie rät. Man kann es rechnen, wie man will, aber ohne Kernenergie ist es nicht machbar, aus fossilen Energieträgern auszusteigen.

Thema Tourismus

Unsere Fragen an Sebastian Oberholzner

  • Corona hat die Tourismusbranche und Gastronomie schwer getroffen. Was muss die Politik tun, damit diese Bereiche weiter im internationalen Wettbewerb bestehen können?

Österreich macht es vor

Als Gastronom bin ich selbst betroffen, und ein weiterer unüberlegter Lockdown darf nicht mehr kommen. Die Maßnahmen, welche die Gastronomie getroffen hat, sind umfangreich und erprobt. Es muss eine Planungssicherheit durch politische Vorgaben geben und nicht ständig neue Auflagen und Maßnahmen seitens der Politik, um zu gewährleisten, dass ein Unternehmer seinen Betrieb fortführen kann.

Auch die Mitarbeiter in dieser Branche brauchen die Sicherheit, in ihrem Beruf auch weiterhin eine Zukunft zu haben. Eine Abwanderung in krisensichere Branchen (wie zum Beispiel den Lebensmittelhandel) hat bereits begonnen.

Zu den Mehrwertsteuersätzen in der Gastronomie: Gerade im internationalen Vergleich kann die Gastronomie zum Beispiel im Grenzgebiet zu Österreich ein Klagelied singen. Wichtig wäre hier ein dauerhaft vergünstigter Satz auf Speisen!

Vergleicht man die Mehrwertsteuer vor der Corona-Pandemie von Österreich (mit zehn Prozent auf Speisen) mit der von Deutschland (mit 19 Prozent), liegt es doch auf der Hand, dass hier schon immer ein Ungleichgewicht herrscht.

Im Übrigen hat Österreich während der Corona-Pandemie die Mehrwertsteuer für Speisen und Getränke auf fünf Prozent gesenkt. Wir haben also momentan die fast vierfache höhere Steuer auf Getränke.

Thema Demokratie und Stabilität

Unsere Fragen an Sebastian Oberholzner

  • Sind die Menschen wirklich demokratiemüde und empfänglich für neuen Extremismus und Populismus?
  • Wie steht es um Stabilität, Toleranz und Konsensfähigkeit im Land?

Die Elite ist zu abgehoben

Die Mehrheit der Bevölkerung hat den Glauben an die Politiker verloren, wie die Umfragen zeigen. Die sogenannte „Elite“ hat sich von den Normalbürgern so weit entfernt, dass die Probleme der normalen Steuerzahler bei den Entscheidern der Politik nicht mehr ankommen. Durch die unterschiedliche Behandlung der Bürger, zum Beispiel Geimpfte und Ungeimpfte, wird die Spaltung der Gesellschaft weiter vorangetrieben. Die Stabilität und Demokratie in diesem Land nimmt ständig ab, weil sich die Politik mit Dingen wie „Gendern“ unverhältnismäßig stark beschäftigt, aber die wichtigen Dinge (Klima, Steuern, Altersarmut, Digitalisierung, Flüchtlinge, Integration) nicht angeht.

Hinzu kommt „Cancel-Culture“ (Löschkultur): Abweichende Meinungen vom Narrativ werden sofort im Keim erstickt. Sachliche Auseinandersetzungen sind daher kaum noch möglich.

Grundrechte der Bürger einzuschränken, kann man in Notfällen akzeptieren, aber bitte nicht 18 Monate lang oder länger.

Thema Wohnraum und Mieten

Unsere Frage an Sebastian Oberholzner

  • Zur Lebensqualität gehört Wohnen. Speziell im Raum Rosenheim wird Wohnraum immer knapper, das Wohnen immer teurer. Wie kann man diese Entwicklung stoppen?

Geldwäschegesetz schärfen

Deutschland ist von allen Industrienationen das Land mit dem schwächsten Geldwäschegesetz. Schätzungsweise 100 Milliarden Euro werden jährlich in Deutschland gewaschen. Der größte Teil davon durch den Kauf von Immobilien. Schätzungen gehen davon aus, dass etwa 40 Milliarden Euro in diesen Bereich fließen.

Bei dem Geld handelt es sich um „Schwarzgeld“, das bestimmte Organisationen durch illegale Geschäfte (unter anderem Rauschgift, Prostitution, Waffenhandel, Schutzgelderpressung, Schleusertum) vorbei am Fiskus erwirtschaften und durch diese Käufe „reinwaschen“.

Der Kauf von großen Immobilienanlagen durch ausländische Investoren sollte gesetzlich untersagt werden. Hierbei sollte man sich an dem Beispiel Neuseeland orientieren, die damit die vielen Käufe aus China total unterbunden haben.

Eines haben wir in der Pandemie gelernt: In vielen Bereichen ist Pendeln nicht unbedingt nötig. Vernünftige Homeoffice-Lösungen können die Großstädte entlasten. Aber keinesfalls verpflichtend.

Im übrigen: Muss eine Region um jeden Preis wachsen? Nehmen wir als Beispiel München. Ich zitiere mal frei den Oberbürgermeister von München: Wir brauchen Wachstum und Firmenansiedlungen.

Brauchen wir das wirklich in München? Die Menschen ziehen den Arbeitsplätzen hinterher – und irgendwann nehmen sie die nächstgelegene Stadt für Wohnraum in Kauf. Zum Beispiel Rosenheim.

Daher würde ich dafür sogen, dass man Anreize schafft, damit sich Firmen auch einmal in strukturschwächerern Regionen niederlassen. Dazu braucht man Infrastruktur und Breitband.

Laut Experten trägt die Geldpolitik der EZB mit niedrigen Zinsen und der ständig wachsenden Geldmenge zu steigenden Immobilienpreisen bei.

Thema Familie

Unsere Fragen an Sebastian Oberholzner

  • Die Gesellschaft wird immer älter – auch im Zuzugsraum Rosenheim. Was kann die Politik leisten, damit wieder mehr junge Menschen eine Familie gründen?
  • Wie wollen Sie zum Beispiel eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie erreichen?

Wo geht denn die Reise hin?

Ich glaube, dass viele junge Paare momentan verunsichert sind, wie die Zukunft aussehen wird. Junge Familien brauchen nicht nur Angebote, um Familie und Beruf unter einen Hut zu bringen. Sie brauchen ein Konzept unserer Politiker, wo die Reise hingeht. Viele wichtige Dinge werden einfach nicht angepackt, weil man es jedem Wähler recht machen will. Man muss klar kommunizieren, was auf uns zukommt und auch die unangenehmen Seiten aufzeigen. Oft geht es nicht um das „Wie“, sondern um das „Wann“.

Thema Rente 

Unsere Fragen an Sebastian Oberholzner

  • Die Alterspyramide in Deutschland bedroht die Stabilität und die Höhe der Rente. An welchen Stellschrauben muss die Politik drehen, damit zunehmende Altersarmut und eine Überlastung der Beitragszahler vermieden werden?
  • Wie kann der Staat für Generationengerechtigkeit sorgen?

Früher in den Arbeitsmarkt einsteigen

Man hat es Jahrzehnte lang verschlafen, die Rente zu reformieren. Die einzige „Zauberformel“ unserer Politik scheint die immer wieder geführte Debatte über ein späteres Renteneintrittsalter zu sein. In Wirklichkeit gleicht dies aber einer versteckten Rentenkürzung.

Wichtiger wäre es meiner Ansicht nach, dass die Menschen wieder früher in den Arbeitsmarkt einsteigen. Natürlich braucht es auch Zuwanderung, um der Alterspyramide entgegenzuwirken. Aber warum schaffen wir es nach wie vor nicht, Asylbewerber in den Arbeitsmarkt zu integrieren?

Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie schwer es ist, jemanden einzustellen. Gerade hinter den Kulissen in der Gastronomie gibt es viele Jobs, bei welchen weder eine Ausbildung noch gute Deutschkenntnisse erforderlich sind. Ich bin davon überzeugt, dass in einem Betrieb wesentlich schneller Deutsch gelernt wird als in einer Asylunterkunft.

Geben wir diesen Leuten doch eine Chance, um ihren Lebensunterhalt zu bestreiten und somit auch einen Beitrag zu unserem Sozialsystem zu leisten. Ich fordere hier mehr Pragmatismus und mehr Pilotprojekte. Natürlich braucht es zusätzlich qualifizierte Kräfte aus dem Ausland und mehr Nachwuchs in den Familien. Hier spielt dann wieder das Thema Wohnraum eine Rolle.

Welches Thema liegt Sebastian Oberholzner besonders am Herzen?

Von Corona über Klimawandel bis zum Schutz der Demokratie: In unserem Kandidatencheck haben wir die zwölf Bewerber für den Bundestag im Wahlkreis Rosenheim mit vielen Fragen konfrontiert. Das letzte Wort haben die Kandidaten selbst – mit einem Thema ihrer Wahl, das ihnen besonders am Herzen liegt.

Klares Nein zur Schuldenunion

Mein Thema: EZB und Schulden.

Seit 2008 druckt die Europäische Zentralbank (EZB) ununterbrochen Geld und kauft Staatsanleihen in unvorstellbarem Ausmaß. Lehman Brothers war meiner Meinung nach die größte Insolvenzverschleppung der Geschichte. Man hat Probleme nicht gelöst, sondern sie hinausgezögert.

Mit Corona hat sich der Irrsinn beschleunigt. Der kleine Sparer ist der Leidtragende und verliert immer mehr seine Altersvorsorge.

Ich möchte hier Experten zitieren: Die Geldmenge im Euroraum wuchs von 858 Milliarden auf rund 3127 Milliarden Euro bis Anfang 2020. Gleichzeitig sank der Leitzins von 4,25 auf null Prozent.

Die großzügige EZB-Geldpolitik hilft vor allem verschuldeten Staaten. Doch sie hat auch ihre Nebenwirkungen. Der ehemalige Präsident des Instituts für Wirtschaftsforschung (Ifo), Prof. Hans Werner Sinn, sieht die Geldschwemme seit Jahren kritisch: Die niedrigen Zinsen würden zu Fluchtreaktionen aus Festverzinslichem in „Irgendetwas“ führen, was noch Erträge bringt. Das seien also zum Beispiel Häuser oder Immobilien. Wo wir wieder bei unbezahlbarem Wohnraum wären!

Und wegen der Corona-Krise weitete die EZB ihr Anleiheprogramme noch aus. Ich nenne da nur Abkürzungen wie PEPP, APP, PELTRO sowie TILTRO III. Leider wird dies nicht klar kommuniziert.

Seit 2008 hat sich somit die Geldmenge im Euroraum versechsfacht. Künftige Generationen müssen es ausbaden.

Also: Ein klares Nein zur Schuldenunion.

Kurz-Interview mit Sebastian Oberholzner

Ein Motto, ein Satz oder ein Zitat, das sich Ihnen besonders eingeprägt hat?

Oberholzner: Nichts ist alternativlos.

Sie steigen in eine Zeitmaschine. Welches Ereignis der Geschichte würden Sie gerne miterleben und warum?

Oberholzner: Ich würde gerne ins Alte Ägypten reisen und mir den Bau der Pyramiden ansehen. Für mich ein absolutes Rätsel, wie dies zu jener Zeit machbar war.

Ihr Lieblingsplatz in der Region? Warum?

Oberholzner: Unsere ganze Region ist ein Lieblingsplatz. Und am liebsten auf einem der schönen Berge mit dem Mountainbike.

In welchem Film hätten Sie gerne in welcher Rolle mitgespielt?

Oberholzner: „Star Trek“ und die Rolle von Captain Kirk.

Wie bekommen Sie Politik und/oder Beruf/Familie unter einen Hut?

Oberholzner: Der Tag hat 24 Stunden und ich brauche sehr wenig Schlaf. Meine Frau unterstützt mich sowohl im Betrieb als auch politisch. Wir sind ein gutes Team.

Ihr politisches Vorbild? Warum?

Oberholzner: Helmut Schmidt. Nicht nur als Politiker, sondern auch als Mensch.

Stellen Sie sich vor, Sie könnten drei Dinge beschließen – und alle Staaten dieser Welt müssten sich daran halten. Was würden Sie tun?

Oberholzner: Mir reicht eins: Weltfrieden.

Wen ertragen Sie nur mit Humor?

Oberholzner: Karl Lauterbach.

Mehr zum Thema

Kommentare