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Bundestagswahl 2021

13 Kandidaten wollen für den Wahlkreis Traunstein und Berchtesgadener Land direkt nach Berlin

Rauf und runter: die Zweitstimmen-Resultate der sechs im Bundestag vertretenen Parteien seit 2002. OVB
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Rauf und runter: die Zweitstimmen-Resultate der sechs im Bundestag vertretenen Parteien seit 2002. OVB
  • Ludwig Simeth
    VonLudwig Simeth
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Wer regiert in Berlin mit wem? Und wer vertritt dort die Region Traunstein? Darüber entscheiden bei der Bundestagswahl am Sonntag, 26. September, rund 210.000 Wahlberechtigte im Wahlkreis Traunstein-Berchtesgadener Land.

Traunstein – 13 Traunsteiner Direktkandidaten wollen direkt nach Berlin. Was jeder Wähler wissen sollte: Für die mit Spannung erwartete Sitzverteilung im Bundestag ist die Zweitstimme entscheidend. Mit der Erststimme wählt er einen der 13 Direktbewerber direkt ins Parlament.

Erststimme: „The winner takes it all“

Für die Erststimme gilt also das Motto „The winner takes it all“: Der Traunsteiner Wahlkreissieger mit den meisten Erststimmen hat seinen Platz im Parlament sicher. Anders als bei der Kommunalwahl muss er keine 50-Prozent-Hürde nehmen. Die relative Mehrheit reicht.

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Die restlichen elf Kandidaten gehen leer aus und können den Einzug nur noch schaffen, wenn sie auf den Landeslisten ihrer Parteien auf aussichtsreichen vorderen Plätzen stehen.

Vier Frauen und neun Männer

So ist die Bundestagswahl deutlich unkomplizierter als zum Beispiel die jüngste Kommunalwahl im Frühjahr 2020. Es gilt: ein Wahlzettel, zwei Stimmen. Ein Kreuzerl nur für den Erststimmenbewerber und ein Zweitstimmen-Kreuzerl für eine Partei, das über die Machtverhältnisse im neuen Parlament entscheidet. So einfach ist das.

Folgende 13 Erststimmenkandidaten – vier Frauen und neun Männer – treten am 26. September 2021 an:

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Dr. Peter Ramsauer (CSU), Dr. Bärbel Kofler (SPD), Joachim Bernshausen (AfD), Patrick Georg Weiß (FDP), Wolfgang Ehrenlechner (Grüne), Leon Buchwald (Linke), Andrea Wittmann (Freie Wähler), Bruno Siglreitmaier jun. (ÖDP), Stefan Glas (Bayernpartei), Marie Stefan (Die Partei), Martin Hartmann (Die Basis), Sebastian Oberholzner (LKR) und Felicitas Englisch (Bürger für Freiheit).

Als großer Favorit geht wieder Seriensieger Peter Ramsauer ins Rennen, aktuell mit Bärbel Kofler der einzige Traunsteiner Abgeordnete in Berlin. Der 67-jährige Traunwalchener sitzt seit 1990 im Bundestag und hat sich achtmal mit großem Vorsprung auf die Konkurrenz das Traunsteiner Erststimmenmandat gesichert.

1949 hatte Sepp Parzinger (Bayernpartei) die meisten Erststimmen in Traunstein geholt, danach gab es ausschließlich Gewinner aus den christsozialen Reihen: Wolfgang Klausner (1953 und 1957), Heinz Brenck (1961 bis 1965), Matthias Engelsberger (1969 bis 1987) und danach Ramsauer.

77 Prozent gingen 2017 wählen

Möglich ist der Einzug in den Bundestag für die Direktkandidaten auch über die Landesliste. Von den 13 Traunsteiner Erststimmenbewerbern bekleidet nur Bärbel Kofler (SPD) mit Platz 2 einen Spitzenrang auf der bayernweiten Liste ihrer Partei.

Die Beteiligung lag 2017 im Wahlkreis Rosenheim bei 77 Prozent, vier Jahre zuvor waren es mit 68,4 Prozent noch deutlich weniger.

26 Bündnisse für die Zweitstimme

Für die Zweitstimme stehen in Bayern 26 Parteien und Bündnisse auf dem Wahlzettel – von der CSU (1) ganz oben bis zu Volt am Ende der Liste (26). Im Einzelnen sind dies:

CSU (1); SPD (2); AfD (3); FDP (4); Grüne (5); Linke (6); Freie Wähler (7); ÖDP (8); Tierschutzpartei (9); Bayernpartei (10); Die Partei (11); Piratenpartei (12); NPD (13); Partei für Veränderung, Vegetarier und Veganer (14); Partei für Gesundheitsforschung (15); Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands, MLPD (16); Deutsche Kommunistische Partei, DKP (17); Basisdemokratische Partei Deutschlands, Die Basis (18); Bündnis C, Christen für Deutschland (19); Der Dritte Weg (20); Die Urbane, eine Hip-Hop-Partei (21); Liberal-Konservative Reformer, LKR (22); Partei der Humanisten (23), Team Todenhöfer, die Gerechtigkeitspartei (24); Unabhängige für bürgernahe Demokratie (25), Volt Deutschland (26).

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