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Bürgermeister Herbert Strauch vereidigt

Gemeinderat Anton Stefanutti (rechts) nimmt dem neuen Bürgermeister Herbert Strauch den Amtseid ab.
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Gemeinderat Anton Stefanutti (rechts) nimmt dem neuen Bürgermeister Herbert Strauch den Amtseid ab.

Übersee. – Vier Tage nach seiner Wahl ist Herbert Strauch (FBL) in der ersten Gemeinderatssitzung unter seinem Vorsitz am Donnerstag zum Ersten Bürgermeister vereidigt worden.

Seine Wahl löste im Gremium ein kleines Erdbeben aus. Außer seinem Bürgermeisteramt mussten drei weitere Posten, die Strauch bisher innehatte, neu besetzt werden.

Traditionsgemäß nahm das älteste Mitglied des Gemeinderates, Anton Stefanutti (Die Grünen), die Vereidigung vor. Er nahm dem frischgebackenen Rathauschef folgenden Eid ab: „Ich schwöre Treue dem Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland und der Verfassung des Freistaates Bayern, Gehorsam den Gesetzen und die gewissenhafte Erfüllung meiner Amtspflichten, so wahr mir Gott helfe.“

Durch die Wahl Strauchs zum Bürgermeister war sein Posten als Gemeinderat frei geworden. Den übernimmt nun als Nachrücker der selbstständige Projektleiter Thomas Seel. Seine Vereidigung nahm Strauch selbst vor.

Seel tritt nicht nur als Gemeinderat in dessen Fußstapfen, sondern übernimmt auch seine Ausschusssitze im Bau- und Sozialausschuss sowie als stellvertretendes Mitglied im Finanzausschuss. Strauchs Amt als Fraktionsvorsitzender der FBL hat die Wählergruppe in die Hände von Paul Stephl gelegt.

Auch Strauchs bisheriges Amt als Dritter Bürgermeister musste neu besetzt werden. Dafür war eine geheime Wahl aus der Mitte des Gemeinderates erforderlich. Einziger Kandidat war Wolfgang Hofmann (Bayernpartei). Ihn hatte die Zweite Bürgermeisterin Margarete Winnichner (Die Grünen) vorgeschlagen, „weil er als langjähriger Gemeinderat die meisten Erfahrungen hat.“ Mit einem einstimmigen Votum folgten alle Gemeinderäte ihrem Vorschlag. Hofmann zeigte sich freudig überrascht, dass er auch die Stimmen der „zahlenmäßigen Schwergewichte von CSU und GfÜ“ auf sich vereinigen konnte.

Ein besonderes Anliegen war es Bürgermeister Strauch, der Zweiten Bürgermeisterin zu danken. Margarete Winnichner hatte nach dem überraschenden Rückzug des ehemaligen Bürgermeisters Eberhard Bauerdick fast vier Monate kommissarisch die Gemeindegeschäfte geführt. „Das hat sie bravourös gemeistert und richtig was bewegt“, so Strauch.

Winnichner gab den Dank an die Verwaltung weiter, die ihr stets den Rücken gestärkt habe. Ihr Zukunftswunsch mündete in dem Appell, „dass alle Räte im Gremium zusammenhalten und Mehrheiten mittragen mögen.“Bärbel vom Dorp

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