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Bürgerhilfe mit 100 Mitgliedern

Vorsitzender Florian Hoffmann heißt Christiane Schöne als 100. Mitglied des Bürgerhilfe-Vereins Rimsting willkommen.  Foto  Thümmler
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Vorsitzender Florian Hoffmann heißt Christiane Schöne als 100. Mitglied des Bürgerhilfe-Vereins Rimsting willkommen. Foto Thümmler

Große Freude beim jungen Verein Bürgerhilfe Rimsting: In der ersten Jahreshauptversammlung nach der Gründung im Oktober 2010 konnte der Vorsitzende, Altbürgermeister Florian Hoffmann, bereits das 100. Mitglied mit einem Blumenstrauß begrüßen.

Rimsting - Christiane Schöne, der diese Ehre zuteil wurde, die Mitgliederzahl durch ihren Beitritt dreistellig zu machen, freute sich in der sehr gut besuchten Versammlung im "Wirtshaus zum Has'n" über die Blumen.

Mit Drittem Bürgermeister Georg Oberloher konnte Hoffmann auch gleich das 101. Mitglied in den Bürgerhilfeverein aufnehmen. Der Vorsitzende erinnerte daran, dass mit der Gründung eines Vereins, der vor knapp einem Jahr mit 36 Interessenten aus der Taufe gehoben worden war, die bis dahin nur lose organisierte Bürgerhilfe auf eine breitere Grundlage gestellt werden sollte. Bis dahin war sie zehn Jahre lang unter der Regie der Gemeinde gelaufen.

Auch Organisationsleiterin Elisabeth Oster freute sich, dass es jetzt einen Verein gebe, der ihr bei den Aufgaben mit Rat und Tat zur Seite stehe. Die Einsätze der zurzeit 32 Helfer, die aktuell 39 Personen vor allem durch Unterstützung im Haushalt betreuen, laufen nach ihren Angaben problemlos.

Geholfen werden soll in erster Linie älteren Menschen, Kranken, Alleinstehenden und Familien. Oster zufolge hat die Bürgerhilfe im abgelaufenen Berichtsjahr 1672 Einsätze mit 2134 Stunden erbracht. Die Organisationsleiterin betonte, dass neue Helfer, die für ihre Tätigkeit auch eine Aufwandsentschädigung erhielten, immer wieder gebraucht würden.

Das Ziel der Bürgerhilfe, neben der praktischen Nachbarschaftshilfe auch Not leidende Bürger finanziell zu unterstützen, spiegelte sich im Kassenbericht des Schatzmeisters Reinhard Fach deutlich wider. Demnach sind bereits im ersten Vereinsjahr insgesamt 9717 Euro für einmalige finanzielle Unterstützungen Not leidender Bürger ausgegeben worden. Dies sei dank der Einnahmen durch Mitgliedsbeiträge und großzügige Spenden möglich geworden. Fach berichtete von 16 Spenden in Höhe von 50 bis 2000 Euro.

Die Bürgerhilfe solle als Sozialverein eine Brücke von Hilfesuchenden zu Hilfe Gebenden schlagen, umschrieb Hoffmann das Ziel. Zweiter Bürgermeister Andi Fenzl dankte in seinem Grußwort allen Bürgern, die bereit seien, soziale Aufgaben zu übernehmen. "Es ist gut, dass es den Verein gibt", stellte Fenzl fest.

Der Vorsitzende wies noch auf die nächste Veranstaltung der Bürgerhilfe am Montag, 10. Oktober, hin: einen Vortrag unter dem Motto "Ins Altersheim - ja oder nein" im Pfarrheim. Über die Ernennung der früheren Organisationsleiterin Emma Sigl zum Ehrenmitglied berichten wir gesondert. th

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