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Kreuzweg am Karfreitag von Prien nach St. Salvator

Broschüre mit Texten und Fotos von verschiedenen Mitwirkenden an der Prien-Brücke erhältlich

Der inzwischen verstorbene Hans Schuder setzte sich im Jahr 2014 erfolgreich für eine bessere Pflege der Kreuzwegstationen ein.
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Der inzwischen verstorbene Hans Schuder setzte sich im Jahr 2014 erfolgreich für eine bessere Pflege der Kreuzwegstationen ein.
  • Anton Hötzelsperger
    VonAnton Hötzelsperger
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Der von der Chiemgauer Künstlerin Christine Stadler erschaffene Kreuzweg wird am Karfreitag begangen. Für Gläubige, denen der Weg zu schwer fällt, gibt es eine Alternative.

Prien – Wie sehr ein Weg auch ein Ziel sein kann, das vermitteln Kreuzwege, die zum Beten und damit zum seelischen Erholen einladen. Gemäß den Überlieferungen gibt es 14 Stationen, die von der Verurteilung von Jesu zum Tod bis zu seiner Grablegung führen. Ein in der Priener Pfarrgemeinde „Maria Himmelfahrt“ und im Pfarrverband „Westliches Chiemseeufer“ gelegener Weg führt von Prien zur Kirche St. Salvator in Rimsting.

Besuch von Papst Benedikt XVI.

„Wir wollen jetzt mit dir deinen Kreuzweg nachgehen, vom Palast des Pilatus bis hinauf nach Golgotha und bis hin zu deiner Grablegung“, so heißt es im Eröffnungsgebet einer Broschüre mit Texten von Pfarrer Josef Steindlmüller, Fotos von Anton Kaiser und Erläuterungen von Kreisheimatpfleger Karl Aß, die vor einigen Jahren herausgegeben wurde. Sie liegt am Eingang des Weges an der Prien-Brücke in einem Kästchen aus.

Bereits 1994 wurde der Kreuzweg eingeweiht, vorausgegangen war im Jahr 1992 der Besuch von Joseph Ratzinger, dem späteren Papst Benedikt XVI. in Prien.

Projekt „von künstlerischer Seite einfach“

Sein Besuch galt einer Ausstellung der Chiemgauer Künstlerin Christine Stadler. Ihr zu Ehren und anlässlich ihres 70. Geburtstages erfolgte in der Galerie im Alten Rathaus eine Retrospektive zu ihrem Lebenswerk, dazu sagte der Kreisheimatpfleger: „Bei diesem Besuch entstand die Idee, den ehemaligen Kreuzweg von Prien zur Wallfahrtskirche St. Salvator wieder zu errichten. Die beiden Initiatoren waren der damalige Bürgermeister Lorenz Kollmannsberger und der langjährige Gemeinderat, einige Jahre stellvertretende Bürgermeister und Kunstfreund Willi Keßler.“ Weiter heißt es: „Die Durchführung dieses Werks gestaltete sich von künstlerischer Seite einfach, da Christine Stadler bereits in den 1980er Jahren dieselben Kreuzwegtafeln für die Bruder-Konrad-Kirche in Erbmannsdorf in der Oberpfalz geschaffen hatte. Im Jahr 1994 wurde der Kreuzweg eingeweiht. In der Darstellung der 14. Station weicht sie vom sonst üblichen Schema ab und stellt über der Grablegung Jesu seine Auferstehung als Heiland (Salvator) dar. Damit verweist sie auf die nahe Kirche St. Salvator“.

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Seitdem es den Kreuzweg von Prien nach St. Salvator gibt, kümmern sich verschiedene Menschen um dessen Pflege. Allerdings war es nicht immer so, dass sich genügend Leute dafür einfanden. So war es der inzwischen verstorbene Hans Schuderer aus den Reihen der Priener Gebirgsschützen, der sich 2014 um eine bessere Kreuzweg- und Stationen-Pflege bemühte.

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