Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


BRK Traunstein ist international vernetzt

Traunstein – Das Leid der Menschen in der Ukraine wird von Tag zu Tag größer.

„Wir werden alles in unserer Macht Stehende tun, um gemeinsam mit unseren Partnern in der Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung Leid zu mindern, Leben zu schützen und Menschen in Not zu versorgen“, teilt Jakob Goëss vom Rotkreuz-Kreisverband Traunstein mit.

Das Generalsekretariat des Deutschen Roten Kreuzes in Berlin sei mit der Planung und Umsetzung der humanitären Auslandshilfe betraut. Es agiere eng mit den Schwestergesellschaften in den verschiedenen Ländern sowie dem Internationalen Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) und der Internationalen Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmond-Gesellschaften (IFRC).

Angesichts der eskalierenden Gewalt weitet das DRK laut Goëss die Unterstützung seiner Schwestergesellschaften in der Ukraine und den Nachbarländern im Rahmen des Möglichen schrittweise aus. Zurzeit sei ein Nothilfeexperte des Roten Kreuzes für die Koordination der Hilfen mit den Partnern in der Ukraine im Einsatz.

„Es ist überwältigend, zu sehen, wie schnell und engagiert die Zivilgesellschaft in Deutschland auf allen Ebenen zu helfen bereit ist“, so Goëss weiter. Auch wenn es für viele weniger persönlich und ungreifbarer erscheinen mag, sind Geldspenden in der gegenwärtigen Lage die beste und wirkungsvollste Art, um die humanitäre Hilfe im Ausland zu unterstützen“, betont Goëss, der beim BRK Traunstein den Rettungsdienst leitet und über viele Jahre Kreisbereitschaftsleiter war.

Er fährt fort: „Gut gemeinte, aber nicht abgestimmte Lieferungen füllen Lagerhäuser, binden Transport- und Sortierkapazitäten. Sie helfen leider nicht, sie behindern vielmehr die humanitäre Arbeit vor Ort. Unsere Schwestergesellschaften haben momentan keinerlei Kapazitäten, nicht zentral abgesprochene und angeforderte Hilfslieferungen und Unterstützungsangebote anzunehmen“, so Goëss weiter.

Der Vorteil von Geldspenden sei, dass sie flexibel eingesetzt werden könnten. Damit lasse sich die humanitäre Hilfe gezielter an die jeweiligen Bedarfslagen vor Ort anpassen. Dies sei erforderlich in Situationen, die sich beständig ändern und höchst unvorhersehbar sind, wie aktuell in der Ukraine und ihren Nachbarländern. Das Spendenkonto des BRK für die Ukraine lautet:IBAN: DE63 3702 0500 0005 0233 07, Stichwort: Nothilfe Ukraine.RE

Mehr zum Thema