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Einführung des neuen Stadtpfarrers

Brennen für den Glauben: Wie die Auferstehungskirche Traunstein ihren neuen Pfarrer begrüßt

Die Einführungsfrage für sein neues Amt stellt Dekan Peter Bertram (rechts) an den künftigen Stadtpfarrer Alois Vogel (Zweiter von links) im Beisein seiner Frau Laurel und dem Vertrauensmann des Kirchenvorstandes, Wolfgang Grothe.
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Die Einführungsfrage für sein neues Amt stellt Dekan Peter Bertram (rechts) an den künftigen Stadtpfarrer Alois Vogel (Zweiter von links) im Beisein seiner Frau Laurel und dem Vertrauensmann des Kirchenvorstandes, Wolfgang Grothe.
  • VonManfred Peter
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Zwei Jahre war die zweite Stadtpfarrerstelle der Traunsteiner Auferstehungskirche unbesetzt. Mit Alois Vogl hat diese Vakanz nun ein Ende. Ein Mann mit einem durchaus ungewöhnlichem Lebenslauf.

Traunstein – „Freudig beginnt das Kirchenjahr!“, sagte Dekan Peter Bertram beim Gottesdienst zum ersten Advent und zugleich zur Einführung von Pfarrer Alois Vogl in der Auferstehungskirche Traunstein. Freudig deswegen, weil die Stelle des Stadtpfarrers zwei Jahre vakant war und nun wieder neu besetzt werden konnte.

Aufenthalt in den Vereinigten Staaten

Alois Vogl war einige Jahre in den USA, bevor er vergangenes Jahr als Pfarrer in Trostberg eingesetzt wurde. Der neue Stadtpfarrer wuchs in Landshut auf und meinte bei seinen ersten Worten an die Kirchengemeinde, dass es für ihn ein spannender gewesen Weg sei. Die Arbeit in den USA sei ganz anders gewesen.

Mit Freude werde die Familie Vogl als junge Pfarrfamilie in Traunstein begrüßt, sagte Bertram. Der junge Pfarrer sei ihm nicht ganz unbekannt, Vogl komme aus Landshut. Von 2018 bis 2021 war er mit seiner Frau in den USA und sei nun wieder zurück in Bayern, wo der Geistliche auch erneut hinwollte. Nach Nieder- oder Oberbayern, „dem richtigen Bayern“, fügte Bertram schmunzelnd hinzu.

Erfahrungen aus Landshut und Freising

Hier werde er die zweite Pfarrstelle mit der reizvollen Aufgabe als geschäftsführender Pfarrer übernehmen, so der Dekan. Bei Telefonaten habe er Vogl sehr unkompliziert, offen und trotzdem nachdenklich erlebt. In der Pfarrgemeinde würden mehrere Menschen mitreden, und da würden Vogl die Erfahrungen aus früheren Tätigkeiten in Landshut und Freising sicher in seiner neuen Tätigkeit helfen.

Das Zeremoniell der Einführungsfrage führte der Dekan aus. Zum einen stellte Bertram an Vogl die Frage, ob er das Amt übernehmen will und zum anderen an die Kirchengemeinde, ob sie mit Pfarrer Vogl zusammenarbeiten wollen. Nachdem diese beiden Fragen jeweils bejaht wurden, segnete der Dekan Vogls Frau Laurel und der Vertrauensmann des Kirchenvorstandes, Wolfgang Grothe, den neuen Stadtpfarrer.

Lesung aus dem Buch der Offenbarung

In seiner Predigt las Vogl aus dem Buch der Offenbarung: „Weil du aber lau bist und weder kalt noch warm, werde ich dich ausspeien aus meinem Munde“, zitierte er. Der Pfarrer fügte an, dass diese Worte durchaus hart seien. Doch kalt oder warm zeige nach den Worten Vogls sinngemäß, ob man für etwas brenne, wie für den Glauben oder ob es einen kaltlasse und nicht berühre. „Das Lauwarme lässt nichts Genaues erkennen und mache uns träge“, meinte Vogl.

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