Breitbrunn/Gstadt: Bau der Erweiterung ist für Mitte 2021 geplant

Eine vorläufige Planung für die Erweiterung des Kinderhausessieht eine Aufstockung, und den Ersatz des nördlichen Eingangsbereiches mit einem Anbau vor. Ein neuer Eingang müsste an der Vorderseite geschaffen werden. Thümmler

Die Verwaltungsgemeinschaft (VG) Breitbrunn hat nach langwieriger Suche ein Planungsbüro für die Erweiterung des Kinderhauses St. Johannes in Gstadt gefunden. Das Kinderhaus für die drei Gemeinden Breitbrunn, Gstadt und Chiemsee mit Kinderkrippe, Kindergarten und Hort benötigt dringend mehr Platz.

Breitbrunn/Gstadt – Die Verwaltungsgemeinschaft (VG) als Sachaufwandsträger des Gebäudes ist dafür zuständig. Einhellig wünscht diese den Bau.

Wie berichtet, hatte die bisher beauftragte Planungsgruppe Strasser bereits eine Studie über die Möglichkeiten einer Erweiterung des Gebäudes verfasst, in der Dezember-Sitzung aber eine weitere Planung wegen Arbeitsüberlastung abgelehnt.

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Die Suche nach einem neuen Planer sei aufgrund der starken Auslastung der Planungsbüros sehr schwierig gewesen. Letztendlich habe ein Planer in Rosenheim gefunden werden können, der Erfahrungen im Bereich des Baus von Kindertagesstätten aufweise und terminlich in der Lage sei, den Auftrag zu übernehmen. Die Vergabe der Planungsleistung erfolgte in der nichtöffentlichen Sitzung. Durch die fehlende Erweiterung des Kinderhauses musste bereits für eine Kindergarten-Gruppe der Turnraum umgebaut werden.

Landratsamt verlängert Genehmigung

Das Landratsamt Rosenheim hatte diese Maßnahme auf Antrag des Betriebsträgers, des Kita-Verbundes Selige Irmengard, befristet bis 31. August genehmigt. Der Antrag sei jetzt bis 31. August 2021 verlängert worden. Laut dem stellvertretenden Vorsitzenden, dem Gstadter Bürgermeister Bernhard Hainz (FW), will der Planer die bereits vorliegende Studie für eine Erweiterung als Grundlage übernehmen. Von Vorteil sei auch, dass bereits eine genehmigte Statik für die Erweiterung vorliege. Die Planung und Genehmigung solle in diesem Jahr erfolgen und der Baubeginn Mitte des Jahres 2021, so Hainz.

Die Studie sieht eine mögliche Erweiterung mit der Überbauung des Eingangsbereiches auf der Westseite und ein Aufstocken des Gebäudes für ein Obergeschoss mit Aufzug auf der Nordseite vor. Die Finanzierung der Erweiterung sowie eine Förderung durch den Staat sei noch nicht eindeutig geregelt, erklärte Baumgartner schon in einer früheren Sitzung. Sicher sei, dass die VG zuerst Eigenmittel aufbringen müsse. Die drei Gemeinden müssten ihre Kosten über Darlehensaufnahmen decken. th

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