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Gewaltige Gewitterwalze rollt auf uns zu: Erste Warnungen für die Region

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Bayern - Der Juni und die Wetterextreme lassen nicht locker: Viel zu warm und heftige Unwetter im …
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Sepp Obermeier im Interview

Breitbrunner Sängerschar ist unter neuer Leitung

Sepp Obermeier ist der neue Chef der Breitbrunner Sänger.
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Sepp Obermeier ist der neue Chef der Breitbrunner Sänger.
  • VonKarl Wastl
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Breitbrunn In der Jahresversammlung des Männergesangvereins gab es bei den Neuwahlen einen altersbedingten Generationswechsel. Der bisherige Vize Sepp Obermeier übernimmt künftig das Ruder im Verein und plant das Vereinsjübiläum.

Sie waren knapp 20 Jahre Zweiter Vorsitzender beim Breitbrunner Männergesangverein. Was bewegt einen dazu, sich nach so langer Zeit an die Vereinsspitze wählen zu lassen?

Sepp Obermeier: „Das sind ganz pragmatische Gründe. Unser bisheriger Vorsitzender, Helmut Meidert, wird im Frühjahr seinen Lebensmittelpunkt ins Allgäu verlegen. Da 200 Kilometer für eine ordentliche Vereinsarbeit zu weit weg ist, hat er mich gebeten, sein Amt zu übernehmen. Zudem hat es in der Neubesetzung des Vorstands schon fast einen Generationswechsel gegeben, da machen sich ein paar erfahrene Vorstandsmitglieder sicherlich nicht schlecht.“

Gravierende Änderungen im Vorstand, der Dirigentenstab wird weitergereicht, die Pandemie belastet die Vereinsarbeit. Mit welchem Gefühl geht man da an seine neue Aufgabe heran?

Obermeier: „Es wird meines Erachtens kein Spaziergang. Da wir seit zwei Jahren kaum proben konnten, gleicht das schon fast einem Neuanfang, wenn wir voraussichtlich nächsten Donnerstag in der Chiemseehalle wieder mit unseren Übungsstunden beginnen wollen. Ich bin aber sehr zuversichtlich. Außerdem freuen wir uns auf frischen Wind vom neuen Chorleiter Hans Hainz, der den Dirigentenstab nach fast drei Jahrzehnten musikalischer Leitung von Wast Reiter (wie bereits berichtet) übernehmen wird.“

1924 wurde der Männergesangsverein aus der Taufe gehoben – 2024 steht das Jubiläum zum 100-jährigen Bestehen im Kalender. Wie soll es gefeiert werden und wo sehen Sie den Verein überhaupt in den nächsten Jahren?

Obermeier: „Zuerst einmal sind wir stolz darauf, den Verein durch die vergangenen 100 Jahre gebracht zu haben. Es gab da schon einige Bewährungsproben, aber diese Pandemie zehrt an der Motivation der Vereinsmitglieder, wie übrigens bei allen Ortsvereinen. Mit einem Durchschnittsalter von circa 58 Jahren sind wir im Vergleich zu manch einem Gesangsverein eh gut dran. Trotzdem wird es unser Bestreben sein, die Truppe zu verjüngen.

Deshalb der Appell an alle interessierten Sänger, einfach einmal an einem Vereinsabend vorbeizuschauen. Wir singen nicht nur, wir pflegen auch die Gemütlichkeit. Und selbstverständlich wollen wir das Jubiläum entsprechend feiern, dazu werden wir uns einiges einfallen lassen. Vom Einakter über verschiedene Gesangseinlagen mit großen und kleinen Gruppierungen bis hin zum klassischen Chorgesang – und das aus den vergangenen 100 Jahren – könnte zum Beispiel etwas dabei sein.

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