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AUS DEM GEMEINDERAT

Breitbrunner Haushalt entwickelt sich zur Zufriedenheit des Kämmerers

Die Liegeplatzgebühren am gemeindlichen Segelhafen schlagen gemäß Kämmerer Thomas Wagner positiv zu Buche. Hier sieht man, dass sich die Renovierungsarbeiten der vergangenen Jahre bezahlt machen.
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Die Liegeplatzgebühren am gemeindlichen Segelhafen schlagen gemäß Kämmerer Thomas Wagner positiv zu Buche. Hier sieht man, dass sich die Renovierungsarbeiten der vergangenen Jahre bezahlt machen.
  • VonKarl Wastl
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Der Breitbrunner Haushalt entwickelt sich bislang zu aller Zufriedenheit. Der Gemeinderat nahm in seiner jüngsten Sitzung den Haushaltszwischenbericht von Kämmerer Thomas Wagner zur Kenntnis. Ein Beschluss war nicht notwendig.

Breitbrunn – Laut Wagner sind die erwarteten Einnahmen eingetroffen, einige sogar überschritten. Bei der Grundsteuer B sei mit 134 000 Euro das Halbjahresziel erreicht, ebenso die bislang bereits überwiesene Gewerbesteuer von knapp 281 000 Euro. Knapp unter den Erwartungen liege bislang die Grundsteuer A mit 7000 Euro.

Bei den Zuweisungen aus dem Finanzausgleich hinke die Kommune bei circa 432 000 Euro noch etwas hinter dem gesteckten Ziel von einer guten halben Million Euro hinter her, was dem Kämmerer aber keine Sorgen bereitet, wie er sagte. Bei den Staatszuweisungen für den Breitbandausbau konnten die maximal avisierten 50 000 Euro laut Kämmerer bereits verbucht werden, während die Investitionszuweisungen für das Leader-Projekt „Begegnungsplatz“ von 167 000 Euro noch nicht auf den Konten erscheint. „Aber auch hier ist alles im grünen Bereich“, sagte Wagner dem Gremium.

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Um den Gemeindesäckel aufzubessern, habe man vielerlei Standbeine, mit denen man den Betrieb am Laufen halte. Zu den zehn ergiebigsten Einnahmen zählten unter anderem neben der Einkommenssteuerbeteiligung von über 260 000 Euro die Kanalbenutzungsgebühren von gut 200 000 Euro, 195 000 Euro Wasserverbrauchsgebühren und die Zweitwohnungssteuer von 167 000 Euro. Auch die Liegeplatzgebühren am gemeindlichen Segelhafen von über einer Viertel Million Euro listete der Kämmerer auf. Hier sehe man, dass sich die Renovierungsarbeiten der letzten Jahre bezahlt machten.

Allerdings stünden diesen Einnahmen auch Kosten gegenüber. Aus seinem Zahlenwerk nannte Wagner die Kreis- und Verwaltungsumlagen, die mit insgesamt knapp 770  000 Euro zu Buche schlagen. Zu den größten Ausgabepositionen zählten unter anderem die Dachsanierung des Strandpavillons in Stadl mit in etwa 125 000 Euro, der Begegnungsplatz für 110 000 Euro und die ersten anteiligen Kosten für die Breitbrunner Rathauserweiterung beziehungsweise -sanierung mit rund 100 000 Euro.

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