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Wie der Breitbrunner Gemeinderat die Sicht auf das Wahrzeichen des Ortes freihalten will

Das Postkarten- und Fotomotiv schlechthin in Breitbrunn ist der Blick über den Dorfweiher auf die Pfarrkirche, die allerdings zurzeit wegen Sanierungsarbeiten an der Fassade eingerüstet ist. Thümmler

Büsche und Bäume rund um den Breitbrunner Dorfweiher wachsen immer weiter. Und sie engen so die Sicht aufs Wahrzeichen des Dorfes immer mehr ein, auf die Pfarrkirche. Der Gemeinderat hat jetzt Gegenmaßnahmen beschlossen.

Breitbrunn – Seit vielen Jahren ist es ein großes Anliegen der Gemeinde und ihrer Bürger, dass die Sicht auf das Wahrzeichen, die Pfarrkirche St. Johannes auf dem Hügel über den Dorfweiher, erhalten bleibt. Die Bäume und Büsche rund um das Gotteshaus wachsen von Jahr zu Jahr immer höher. Nach einem Ortstermin des Gemeinderates am Kirchenhügel wurden in der jüngsten Gemeinderatssitzung im Rathaus nun einige Pflegemaßnahmen festgelegt.

Es gehe dabei, so Bürgermeister Anton Baumgartner, besonders um den Ausblick von der Ortsmitte auf die Pfarrkirche. Dieser solle auf keinen Fall beeinträchtigt werden. Das Motiv mit dem Dorfweiher im Vordergrund und der Pfarrkirche auf der Anhöhe dahinter ist wohl das meistfotografierte in ganz Breitbrunn. Das Motiv hatte es in den 1960er Jahren sogar mal in die Weihnachtsausgabe der New York Times geschafft.

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Die besonders im Blickfeld liegenden zwei Haselnusssträucher an der Nord-West-Ecke der Friedhofsmauer sollen nun wesentlich zurückgeschnitten werden. Das beschloss der Rat einstimmig. Die großen Fichten westlich der Friedhofmauer dagegen sollen nicht gefällt werden, wurde mit neun zu zwei Stimmen entschieden. Allerdings sollen die weiteren Haselnusssträucher neben den Fichten entfernt werden.

Gefällt werden soll der nicht im Blickfeld der Ortsdurchfahrt liegende Bergahorn beim Leichenhaus.

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Die Gemeinde, so der Bürgermeister, hoffe zudem auf das Verständnis der privaten Baumbesitzer am Kirchenhügel, sich im Bedarfsfall auch an Pflegemaßnahmen für die Freihaltung der Sicht auf die Pfarrkirche zu beteiligen.

Das Gotteshaus ist wegen der Sanierung der Außenfassade schon längere Zeit eingerüstet. Die Wände werden in einem leicht veränderten Farbton neu gestrichen (wir berichteten). Auf Nachfrage der Chiemgau-Zeitung erklärte Pfarrarchivar Franz Burghardt, das Gerüst könnte voraussichtlich noch im Oktober abgebaut werden. Wie bekannt, erhielt die Pfarrkirche erst in den Jahren 2017/18 ein komplett neues Dach und schadhafte Stellen an der Fassade wurden ausgebessert.

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