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Auf den Spuren des Märchenkönigs in Breitbrunn am Chiemsee

Wo einst der „Kini“ höchstpersönlich auf die Herreninsel ablegte

Urfahrner Spitz Überfahrt König Ludwig II. auf die Herreninsel
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An dieser Stelle setzte König Ludwig II. mit dem Ruderboot auf die Herreninsel über.
  • Marina Birkhof
    VonMarina Birkhof
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Auf den Spuren des „Kini“ - da ist man am „Urfahrner Spitz“ genau richtig. Denn von dort aus erreichte „Märchenkönig“ Ludwig regelmäßig mit dem Ruderboot die Herreninsel. Ein eigener Gedenkstein markiert die Stelle an der „Königstraße“ in Breitbrunn.

Breitbrunn am Chiemsee - Der Ort ist mit der Herreninsel und König Ludwig II. eng verbunden. In den Jahren 1881 bis 1885 kam König Ludwig regelmäßig an den Chiemsee. Er wollte schließlich ein Auge auf den Baufortschritt an seinem Schloss Herrenchiemsee haben.

Mit dem Hofsonderzug erreichte er von München aus die Gemeinde Rimsting. Von dort stieg er in eine Kutsche, die ihn an den sogenannten „Urfahrner Spitz“, die engste Stelle zwischen Festland und Insel, bringen sollte.

Die gegenüberliegende Seite auf der Herreninsel war das Ziel des Königs.

„Urfahrt“ am „Urfahrner Spitz“

Das letzte Stück der Strecke ist direkt nach dem „Kini“ benannt: „Königsstraße“ in Breitbrunn. Die heißt aber erst seit 1962 so. Am letzten Haus vor der Bucht wurden die königlichen Pferde und die Kutsche untergestellt, ehe Majestät auf die Herreninsel ablegte.

Mithilfe Einheimischer ging es für König Ludwig II. im Ruderboot über den Chiemsee. An dieser Stelle ist die Entfernung zwischen Ufer und Insel am kürzesten, was auch als „Urfahrt“ bezeichnet wird. Auf der Herreninsel angekommen fuhr eine Kutsche den „Kini“ schließlich in sein Schloss.

Ein Gedenkstein in Urfahrn in Breitbrunn erinnert an die königlichen Überfahrten.

Ihm zu Ehren steht seit 1995 an dieser Stelle ein Gedenkstein mit Inschrift an der Urfahrner Bucht, der an die königlichen Passagen erinnert. „In den Jahren 1881 bis 1885 setzte König Ludwig II. zum Besuch des Schlossbaues zur Herreninsel über“ steht auf der Tafel geschrieben.

Wer also eine Rast an der Bucht in Urfahrn in Breitbrunn einlegt und dort verweilt, sitzt womöglich exakt an jener Stelle, an der der König im Ruderboot seinerzeit auf die Herreninsel übersetzte.

Das Ufer der Herreninsel auf der gegenüberliegenden Seite des „Urfahrner Spitz“ in Breitbrunn.
Der „Urfahrner Spitz“ in Breitbrunn
Hier setzte König Ludwig über den See auf die Herreninsel ab.
Der „Urfahrner Spitz“ in Breitbrunn markiert die kürzestes Stelle zwischen Festland und Insel.
An dieser Stelle in Urfahrn setzte König Ludwig II. mit dem Ruderboot auf die Herreninsel über.

mb

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