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UNTERSTÜTZUNG FÜR MUSIKVEREIN

Blaskapelle Staudach-Egerndach erhält Zuschuss für sechs Auftritte – Gemeinderat stimmt zu

  • vonTamara Eder
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Die Proben des dreijährige Musikvereins laufen weiter, obwohl aufgrund der Pandemie keine Auftritte der Blaskapelle möglich sind. Um den Verein zu unterstützen, einigte sich der Gemeinderat Staudach-Egerndach in seiner jüngsten Sitzung auf eine Förderung in Höhe von 2400 Euro jährlich. Als Gegenleistung verpflichtet sich der Verein für sechs Auftritte.

Staudach-Egerndach – Bislang erhielt der Musikverein zur Finanzierung des Kapellmeisters eine monatliche Aufwandsentschädigung von 250 Euro, so informierte Bürgermeisterin Martina Gaukler (CSU). Diese Förderung laufe bis September. „Wir möchten auch weiterhin den Verein fördern und unterstützen“, Gaukler weiter. Als es noch keine Blaskapelle in der Gemeinde gab, wurden Musikkapellen aus anderen Gemeinden engagiert, die für ihre Auftritte auch eine Entschädigung erhielten. Übernimmt die Aufgabe künftig die eigene Blaskapelle, könnten ihr 400 Euro pro Auftritt zugesichert werden, erklärte Gaukler.

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Im Jahreslauf seien sechs Veranstaltungen geplant, darunter drei Standkonzerte, das Neujahrskonzert, sowie die Begleitung an Fronleichnam und am Volkstrauertag. Insgesamt würde die Gemeinde 2400 Euro jährlich an den Verein bezahlen. Zudem erhält er, wie alle anderen Vereine, die Jugendförderung in Höhe von 350 Euro.

Auf Nachfrage von Andreas Mader (CSU/UWG), wie es mit der Förderung während der Pandemie und dem Auftrittsverbot aussehe, erklärte die Bürgermeisterin, dass die momentane Förderung bis zum Ende des Jahres weiterlaufen kann. Die neue Regelung tritt dann im Januar 2022 in Kraft.

Blaskapelle repräsentiert die Gemeinde

Florian Maier (CSU/UWG) hielt den Betrag für hoch, zumal auch andere Vereine Geld benötigen und während der Pandemie keine Einnahmen hatten. Sein Parteikollege Bastian Starflinger hingegen bewertete die Regelung für gut, denn bei Auftritten müssten andere Kapellen ebenfalls bezahlt werden. Für Peter Schwarz und Bernhard Koller (beide CSU/UWG) repräsentiere die Kapelle die Gemeinde. Eine Förderung sei gut angelegtes Geld.

Mit zwei Gegenstimmen entschied sich der Rat dafür, für sechs Auftritte der Blaskapelle im Jahr einen Beitrag von 2400 Euro zu leisten. Unberührt bleibt die Jugendförderung, die gesondert ohne Gegenleistung gewährt wird.

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