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Leserforum

Blamage für Dialogbüro „Deutschland spricht über 5G“

Zur Berichterstattung über die geplante außerordentliche Bürgerversammlung zum Thema Mobilfunk in Rimsting im Lokalteil:

Zum Mobilfunk und 5G wurden die BI in Rimsting, der dortige Bürgermeister und das Dialogbüro der Bundesregierung befragt. Die BI bezieht klare Position und macht deutlich, was von der Regierung und ihren Ämtern außer Acht gelassen wurde. Der Bürgermeister ist zwiegespalten, weil aus seiner Sicht auch die Inte ressen der Firmen und Befürworter zu berücksichtigen seien. Er hat den notwendigen Gesundheitsschutz der Bürger erkannt, scheint aber zu übersehen, dass es Lösungen gibt, die allen gerecht werden: Vorsorge durch Strahlungsminimierung für die Kritiker, Glasfaser und Campuslösungen für die Firmen, flächendeckenden Mobilfunk mit gutem Datendurchsatz für alle privaten Anwendungen. Die Behauptungen vom 100-mal schnelleren 5G-Netz wurden auf dem Land ohnehin schon als Lüge der Mobilfunkunternehmen entlarvt. Den Vogel schießt jedoch das Dialogbüro ab. Wie kann man Fragen einer Journalistin mit Hinweisen auf Links im Internet, Datenbanken und Handynutzung der Besitzer abtun? Ist das Unwille, Unfähigkeit oder beides?

Die überwiegend kritischen Fragen der Menschen an das Dialogbüro wurden mit Standardtexten beantwortet, immer wieder mit gleichen Phrasen, so jetzt auch an die Presse, sehr blamabel.

Gleichzeitig wollen sich die Experten aber nicht so festlegen, dass man sie hinterher dafür belangen könnte. Aussagen wie „einzelne wissenschaftliche Unsicherheiten schließe man nicht aus“, lassen aufhorchen. Welche Unsicherheiten? Was wird getan, um sie zu überprüfen? Warum wird 5G eingeführt, ohne die Unsicherheiten geklärt zu haben? Warum werden wirtschaftliche Interessen höher bewertet als Gesundheitsvorsorge? Für das alles sind die Politiker verantwortlich. Die Verantwortung wird aber beim Bürgermeister vor Ort abgeladen.

Lothar Löchter

Ruhpolding

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