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CHIEMGAUER TRACHTLER IMPROVISIEREN BEI ABGESAGTEM GAUFEST

Bitt- und Dankwallfahrt am Raitener Kirchbichl „Maria zu den sieben Linden“ nachgeholt

Die Wallfahrt der Chiemgauer Trachtler nach Raiten in der Gemeinde Schleching findet Anklang. Hötzelsperger
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Die Wallfahrt der Chiemgauer Trachtler nach Raiten in der Gemeinde Schleching findet Anklang. Hötzelsperger
  • Anton Hötzelsperger
    VonAnton Hötzelsperger
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Eigentlich wäre am 25. Juli, das Gaufest des Chiemgau-Alpenverbandes für Tracht und Sitte in Reit im Winkl gewesen. Weil das Fest der Chiemgauer Trachtler abgesagt wurde, entschied sich der Gauvorstand, an diesem Tag den ebenfalls abgesagten Bitt- und Dankwallfahrt nachzuholen.

Raiten – Fahnen und Abordnungen der 23 Gauvereine trafen mit der Gaustandarte, um am Raitener Kirchbichl „Maria zu den sieben Linden“ den Gottesdienst zu feiern.

Unter freiem Himmel feiern die Anwesenden den Gottesdienst.

Nur wenige Stunden vor Beginn verursachte ein Sturm Schäden und Verwüstungen am Kirchplatz. Ab 5.30 Uhr, sorgten Mitglieder der Raitener Dorfgemeinschaft für Ordnung. Den Gottesdienst nutzte Gauvorsitzender Michael Huber zum Appell an die Kirchenverantwortlichen. Diesem Aufruf folgte das von der Musikkapelle Schleching unter der Leitung von Dirigent Walter Reisenauer angestimmte Gemeinschaftslied „Wohin soll ich mich wenden?“.

Selbst die jungen Trachtler sind mitten im Geschehen.

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Pfarrer Martin Strasser erinnerte: „Die Kraft des Glaubens kam auch jüngst bei den Hochwassern zum Tragen, als ein Baggerfahrer ohne Angst und unter Lebensgefahr ein großes Damm-Ausflugstor bearbeitete und damit viel Schäden an Menschen und Natur verhinderte.“ Der evangelische Pfarrer Rainer Meier bat um mehr Barmherzigkeit und weniger Rechthaberei in der Gesellschaft. Pfarrer Meier beendete seine Predigt: „Ihr Abordnungen seid für die gesamte, große Gemeinschaft da, ihr bewahrt Altes und versucht Neues, in jedem Falle soll es stets ein Miteinander-Tun, ein Aufeinander-Schauen und ein Einander-Verstehen sein“. Den Abschluss des Gottesdienstes bildeten Gebete am Kriegergrab und die Bayernhymne. Weiter wurde bekannt gegeben, dass der aufgezeichnete Wallfahrtsgottesdienst auf YouTube zu sehen sein wird.

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