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NEUWAHLEN BEI DER UNPARTEIISCHEN WÄHLERGRUPPE IN RIMSTING

Bigitte Feichtner nach sieben Jahren erneut im Vorstand der UWG Rimsting

Rimstings UWG-Vorsitzender Raimund Feichtner mit Brigitte Feichtner, die bereits vor sieben Jahren Vorsitzende der Vereinigung war.
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Rimstings UWG-Vorsitzender Raimund Feichtner mit Brigitte Feichtner, die bereits vor sieben Jahren Vorsitzende der Vereinigung war.

Groß war im vergangenen Jahr die Betroffenheit, als Wolfgang Stögmüller, zweiter Vorsitzender der Unparteiischen Wählergruppe Rimsting (UWG) nach kurzer schwerer Krankheit starb.

Rimsting – Jetzt ist Brigitte Feichtner bei der Hauptversammlung im Rimstinger Gemeindesaal für die letzten zwei Jahre der dreijährigen Wahlperiode einstimmig zur Nachfolgerin gewählt worden. Brigitte Feichtner kehrt damit nach sieben Jahren wieder in den Vorstand zurück. Sie war von 2002 bis 2008 zweite Vorsitzende und von 2008 bis 2014 erste Vorsitzende der UWG gewesen.

Gewürdigt wurden die Verdienste von Wolfgang Stögmüller, der sich sechs Jahre lang als zweiter Vorsitzender „engagiert und mit fester Haltung“ für Rimsting und die Rimstinger eingesetzt habe. Neben Wolfgang Stögmüller gedachte die Versammlung auch ihrem Mitglied Karl Lindner, der ebenfalls im vergangenen Jahr verstorben war und sich als langjähriger Initiator und Vorsitzender der Bürgerinitiative „Rettet den Geigelstein“ für die Heimat sowie Umwelt eingesetzt hatte.

Michael Arends und Klaus Kunerl sind neue Kassenprüfer

Eine Nachwahl gab es auch bei den Kassenprüfern. Dr. Hans-Henning Spitalny trat zurück. Zum Nachfolger wurde in der Nachwahl einstimmig Michael Arends bestimmt, der dieses Amt gemeinsam mit Klaus Kunerl ausübt. Schatzmeisterin Veronika Heinz hatte über einen positiven Kassenbestand berichtet.

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Brigitte Feichtner und Raimund Feichtner, die beiden Gemeinderäte der UWG, berichteten über einige Themen, die den Gemeinderat in den vergangenen Wochen und Monaten beschäftigten, wie den Bau eines Austragshauses am Rand des Westenbachtals oder Bauprojekte im Innenbereich Rimstings sowie in Hochstätt. Raimund Feichtner sprach sich dabei für eine weitere Verdichtung der Bebauung im Innenbereich aus, besonders wenn dafür bereits bestehende Gebäude wie leerstehende Stadl genutzt würden. Das sei besser als neues Bauland auf der grünen Wiese auszuweisen.

Neues digitales Ratsinformationssystem für Gemeinde

Brigitte Feichtner mahnte aber an, dass trotzdem genügend Parkplätze und Grünflächen zur Verfügung stehen müssten. Beide Gemeinderäte begrüßten die Einführung eines neuen digitalen Ratsinformationssystems, welches die Gemeinde in ihrer jüngsten Sitzung beschlossen hatte. Raimund Feichtner versprach sich davon Arbeitserleichterung für die Verwaltung und die Räte, aber auch mehr Transparenz und digitale Information für die Bürger. Seit Januar könnten jetzt bereits die Protokolle der Sitzungen auf der Webseite der Gemeinde eingesehen werden.

Mobilfunk und Breitbandausbau seien weitere Themen, die Rimsting beschäftigten, so der UWG-Vorsitzende. Die UWG sei schon immer gegen den Bau des 30 Meter hohen Gittermastens an der Westernacher Straße gewesen. Die UWG unterstütze deshalb die Klage der Gemeinde gegen Ersetzung des Gemeinderatsbeschlusses durch das Landratsamt, das den Bau zulassen möchte. Auch die von einer Bürgerinitiative geforderte Bürgerversammlung über die Schädlichkeit von G5-Mobilfunk und den Bau von Mobilfunkmasten unterstützten die beiden Gemeinderäte der UWG, denn eine bestmögliche Information der Öffentlichkeit sei wichtig.

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Andererseits hätten sich viele betroffene Bürger von der Ratzinger Höhe in einem Brief an die Gemeinde über die schlechte Internetversorgung beschwert und einen besseren Breitbandausbau durch Glasfaserkabel gefordert. Der UWG-Vorsitzende sagte, er verstehe die Forderungen und den Ärger der Bürger. Allerdings ärgere es ihn genauso, dass die Kommunen und Gemeinderäte für Versäumnisse verantwortlich gemacht würden, an denen allein die große Politik Schuld sei.

Ihnen würde die fehlende Infrastruktur vorgeworfen, die die Firmen schaffen müssten, die am Internet verdienten, so Feichtner. Er kündigte an, dass der Breitbandausbau, den die Gemeinde schon mit viel Geld gefördert habe, Thema der öffentlichen Gemeinderatssitzung Mitte September sein werde.

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